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Meine ersten schmutzigen Gedanken beim Anblick einer Frau

Diese Geschichte habe ich von einem Freund, der eine Weile süchtig nach "Weiblicher Führung" war. Wie es dazu kam? Nun, das könnt ihr selber lesen.

Die Strapse - kaum ein Mann kann ihnen widerstehen


Ich lag auf dem Boden des Vorraums, halb noch ein Kind, halb erwachsen, und sah mir eine Illustrierte an. Mutter hatte wenig Zeit, und gerade war eine Klientin in ihre Kanzlei gekommen, die ein wenig warten musste.

Meine Augen wanderten an ihren nylonbestrumpften Beinen hoch, und ich sah verblüfft, dass ich von meinem Standort ihre Schenkel sehen konnte, die sie wenig damenhaft abspreizte. Ich konnte sehen, dass die Nylons oben an schwarzen Bändern befestigt waren, und offenbar trug sie nicht das, was man damals „einen Schlüpfer“ nannte.

Plötzlich bemerkte ich, wie mein Hirn zu rotieren begann, wie mir Blut ins Gesicht schoss und ich keinen sehnlichen Wunsch hatte, als zu ihr zu kriechen und … ich wusste nicht einmal, was ich dann eigentlich wollte. Aber die Nähe zu den schwarzen Bändern, die ihre Strümpfe hielten, schienen mir wie ein Signal zu sein, wo sich diese wunderbaren Stellen befanden, von denen die Jungs einander erzählten.

Die Dame war offenbar amüsiert über meine verstohlenen Blicke, und sie zog die Beine nicht zusammen, um mir die Einblicke zu entziehen, sondern strich sich über die Schenkel, so, als wolle sie die Strümpfe glätten. Das Geräusch der sich öffnenden Tür zur Kanzlei beendete das Streicheln, und ich blickte verstohlen zurück in die Illustrierte.

Ich muss gestehen, dass sich dies Erlebnis in meinem Hirn festbiss und mich auch Jahre später nicht losließ. Doch es sollte Jahre dauern, bis ich tatsächlich auf allen Vieren zu einer Dame kroch, um mich langsam an ihren Beinen „hoch zu küssen“ und mich endlich an dem berauschte, wonach ich verlangte. Dieses Erlebnis wirkte wie eine Droge auf mich, und ich konnte kaum noch einen anderen Gedanken fassen, als dieses Erlebnis zu wiederholen. Als Folge verdüsterte sich mein Gemütszustand immer mehr und auch mein bescheidenes Vermögen war bald aufgezehrt.

Eines Tages fiel mir wie Schuppen von den Augen, was aus mir geworden war: ein elender Wurm, der sich vor geldgierigen Frauen erniedrigte, um sich die Träume der frühen Jahre zu erfüllen.

Ich brach mit dem Leben, das ich führte, und zog in eine neue Stadt, wo ich bald eine „feste Freundin“ fand. Mit ihr entdeckte ich, wie wundervoll es sein kann, eine ganz gewöhnliche, erfüllende Liebe zu erleben. Und heute? Meine Liebste trägt gerne Strapse für mich, und ab und an spielen wir auch noch das Spiel, das meinen ersten schmutzigen Gedanken entsprang.


Das Magazin Mehrhaut.de hat das © 2012 auf diese Geschichte.
Kategorien: casual dating | 0 Kommentare
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Die Cougar

Der Moment der Wahrheit ... wird er diese Brüste lieben?


Ich fürchte, er wird es bemerken, mein Alter. Er ist ja noch so jung, und er hält mich für 35 oder so … natürlich redet eine Dame nicht über Ihr Alter, aber es ist doch sehr, sehr geschmeichelt, diese 35. In dem Alter waren meine Brüste noch fest, und mancher Mann hat seinen Kopf darin versenkt. Aber jetzt? Wenn ich den BH abnehme, fallen meine Brüste herunter. Ich kenne den missbilligenden Blick der Männer, wenn sie sehen, wie tief die die Brüste fallen. Sollte ich den BH anbehalten? Vielleicht hätte ich … ach, wenn er nur das Licht herunterdrehen würde, oder ganz ausschalten. Besser ganz.

Wie? Er will es nicht im Dunkeln tun, sagt er, er will mich dabei sehen. Ich gehe in die äußerste Ecke des Schlafzimmers, ziehe meinen BH selber aus, und drehe ihm dabei den Rücken zu. Ich greife meine Brüste mit den Händen, drehe mich zu ihm um und sehe in ein entzücktes Augenpaar. „Sie sind schön“ sagt er. Guter Junge. Ich zögere nicht, sondern führe meine Brüste sofort an seinen Mund und flüstere: Magst du Himbeeren? Er versteht sofort. Ich bin nicht die Erste, die ihn so verführt. Mhhh … ein gutes Gefühl. Er versteht etwas davon, das beruhigt. Aber er könnet auch noch ein bisschen dazulernen. Ich werde ihn verrückt machen mit diesen Brüsten, völlig verrückt, und er wird tun, was ich von ihm verlange. Er ist ja noch so jung …

Erotisches Schreiben und Gefühle

Hautnah spüren - im Bild leichter als beim Schreiben


„Hey, hast du Interesse an Dreiern mmf oder ffm?“ Wahrscheinlich hat mein Chatpartner erwartet, dass ich ihn frage, was das ist, damit er mich aufklären kann. Aber nein, ich habe kein Interesse, virtuelle Geschichten über Dreier zu entwickeln.

Wirklich sinnliche erotische Geschichten brauchen Zeit, um wenigsten die Grundlagen des süßen Begehrens zu entwickeln, nicht wahr? Meine Leserinnen sollen spüren, wie die Heldinnen und Helden sich anstrengen und entspannen, und ich will, das sie die Lustschreie so hören, als wären sie selbst dabei gewesen. Also frage ich mich: "wer wäre ich in einem Dreier?" Das Stückchen Fleisch, auf das beide Männer scharf sind? Die Hexe, die ein unschuldiges Paar verführt? Die überredete Ehefrau, die sich auf eine Bi-Geschichte einlassen soll? Das „Hotwife“, das sich vor den Augen des Ehemannes mit einem bullenstarken Mann aus Afrika vergnügt?

Nicht meine Rollen, wirklich nicht. Ach, ich müsste mich gar nicht wirklich beteiligen? Mich einfach hineinfallen lassen in die Geschichte eines anderen?

"Schreiben Sie doch einfach eine Geschichte aus dem Internet um – Sie brauchen dazu keine Erfahrungen“, sagt der Mann, dem ich meine Geschichten verkaufen will.

Nein, ich brauche keine Erfahrungen. Niemand hat all alles erlebt, über das er schreibt. Aber ich will mich verdammt noch einmal hineinfühlen in die Frauen, die lüsten, leiden, herrschen und dienen, und in die Männer, die gieren und winseln. Ich will nicht einfach beschreiben, was sie tun, wie sie es tun, wie viel Schläge sie bekamen und wohin ihr Sperma floss.

Wie geht es eigentlich euch?

Der verführte Mr. Grey und manch anderer Unsinn

Die bösen Bücher und die lustvolle Versuchung
So ganz am Rande der zahllosen Scheindebatten um das unsägliche Buch „Fifty Shades of Grey“ köchelt eine psychologische Diskussion vor sich hin: Da hatte doch eine Erwachsene einstmals gewagt, den Herrn Grey als Jüngling in einer Weise zu verführen, die ihn zum erotischen Allgebrauchssklaven machte. Sicherlich – er entfloh der Gynokratie, doch seither sind einige Drähte in seinem Hirn falsch verlötet, denn er liebt es nun seinerseits, Frauen erotisch zu quälen. Soweit das Klischee. (Es steht etwas verborgen in den "50 Shades of Grey).

Wacklige Psycho-Thesen

Das Psychologische an der Diskussion steht auf Wackelfüßen: Der junge Herr Grey wird in einem Alter verführt, in dem junge Männer für alle Arten erotischer Reize seitens schöner Frauen empfänglich sind. Die dominante Frau konnte offenbar die Gelüste des Mannes in eine von ihr gewünschte Richtung ausformen, was aber nicht erklärt, warum der Mann einer dominanten Frau so lange und so intensiv folgte – und erst recht nicht, warum er selber darüber zum angeblichen „Sadisten“ wurde. Es reicht also, einen Jüngling ein wenig „hart rauszunehmen“ in der Liebe, um ihn zum genusssinnigen Sadisten zu formen? Das bedient allerlei psychologische Klischees, aber kaum die Realität.

Vom manchen Kritikerinnen wird die Schilderung dieses Lebensabschnitts im Buch als „Rechtfertigung“ für das spätere Verhalten von Mr. Grey angeprangert. Diese Autorinnen glauben, dass Mr. Grey eine Art potenzieller männlicher Sexualverbrechner, mindestens aber ein Monstrum im Menschengestalt wäre, das seinen Persilschein durch die Verführung bekommen soll.

Bittere Süße oder kalter "Masochismus"?

Oh! Welch ein Po!
Was die Schilderung soll? Das weiß nur die Autorin. Das Phänomen sogenannter „sadomasochistischer“ Tendenzen wird durch die Psychologie kaum erhellt, vor allen dann nicht, wenn sie mit sanfter Lust gepaart ist. In der Literatur sind es immer entfernte Verwandte, Gouvernanten oder Erzieherinnen, die den (meist pubertierenden) Jungen eine Gehirnwäsche in Richtung „Masochismus“ verpasst haben. Als Erwachsene blieben die jungen Herren dann entweder devot, oder sie wandelten sich in zärtlich-dominante Halter von sklavisch ergebenen Frauen. Warum die Einen sich so entwickeln, die anderen aber kontrovers dazu, wissen nicht einmal die geschwätzigen Psychologen. Die Liebe ist manchmal bitter, und mal ist sie süß - warum darf sie dann nicht auch bittersüß sein?

So glauben ich denn nicht an die Geschichte des armen, verführten Mr. Grey, und auch nicht an die andere Version des machtbesessenen männlichen Monsters, das die Puppen unter der Peitsche tanzen lässt.

Eine Neigung aus Lust?

Vielmehr glaube ich, dass Mr. Grey einfach eine lustvolle Neigung entwickelt hat, die er sich leisten kann und zu der er sich durchaus bekennt. Relativ häufig wird dieser Tage geschrieben, dass Ms. Steele, die sinnliche Heldin des Romans, eine wenig emanzipierte Frau sei. Das trifft sicherlich zu. Doch was eine „emanzipierte Frau“ anstelle der Anastasia Steele tun würde, darüber gibt es schon wieder eine neue Diskussion: Würde sie intensiver in die Lust eintauchen, die ihr die Spiele mit Mr. Grey schenken? Oder würde sie Mr. Grey als chauvinistisches Dreckschwein verachten?

Einer unserer Freunde schrieb einmal:

Die unterwürfigen Frauen lechzen auf den Treppenstufen einschlägiger Herren und warten sehnsüchtig drauf, von ihnen als Gespielinnen angenommen zu werden.


Wenngleich dies übertrieben sein mag: Es zeigt, dass der Kern der Diskussion sinnlos ist. Die Unterwerfung im Rollenspiel bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als zeitweilig jede Verantwortung für das eigene Handeln abzulegen – und das ist umso attraktiver, je mehr Macht die Person im sonstigen Leben hat. Und Schläge? Sie bedeuten für den Einen (oder die Eine) Demütigung, für den Anderen (oder die Andere) die Lust, den eigenen Körper einmal in ganz anderer Weises lustvoll zu spüren. Wer es nicht kann oder will, muss es ja nicht tun.