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Sinnliche Hiebe auf Anastasia Steeles Po

Gesäß, Po, Hintern, Hinterbacken, Gesäßbacken - jedenfalls einladend


Wie beschreibt man einen Schmerz, der voller Lust ertragen wird? Wie gelingt es einer Autorin, das Zischen des Rohrstocks, die Erwartung des nächsten Schlags, die Furcht, die Lust und die Erschöpfung darzustellen? Waren da nicht Nervenstränge, die man sinnliche nachvollziehen könnte, das Gewimmel von Gedanken, die den Kopf durchsummen, der plötzliche Vollzug des Schlags und wie er die Haut trifft, seine Wogen über den Körper ausbreitet und schließlich in einem Aufschrei endet? War da kein Atem, der keucht, kein Speichel, der fließt? Kein Schwinden der Gedanken durch Stöße von Adrenalin?

Nein – war da wohl nicht. Die Autorin lässt Anastasia sagen:

Ich bin verloren. Verloren in einem Meer der Gefühle.


O ja, Anastasia, und wie war das mit deinem Po?

Die Gerte saust auf meine Gesäßbacke. Au!


Au ha! Das ist ja so was von erotisch … und das Buch lässt sich nicht mal als Unterlage für mein wackliges Regal benutzen. Es passt nicht, weil es 601 Seiten hat und ist vier Zentimeter dick ist.

Zitate aus: "Shades of Grey - geheimes Verlangen" Deutsche Ausgabe.

Die Kusslehrerin – erotisches Erwachen beim Bolero

Was bisher geschah: Yvonne war auf dem Gymnasium eine begehrte Kusslehrerin gewesen – für Jungs und für Mädchen. Aber sie traute sich damals nicht, jemals eine wirklich erotische Beziehung aufzunehmen, jedenfalls nicht zu Frauen. Als sie ihre Mitschülerin Astrid wiedertrifft, ahnt sie nicht, was diese inzwischen sehr erfahrene und selbstbewusste Frau plant. Doch nach und nach wird klar: Yvonne sitzt in einer Mausefalle, und Astrid fühlt sich als Katze, die mit ihr spielen kann, was sie will. Ergibt sich im neuen Kapitel eine Wendung?



„Ich habe noch nie eine Sektflöte gehört, die klingt“, lächelte Yvonne, und dann, mit wieder erwachendem Selbstbewusstsein: „Du besitzt viele besondere Sachen, Astrid, alles Geschenke?“ Dabei trank sie die Sektflöte ganz und gar aus, schenkte sich fast gedankenverloren nach und lauschte einen Moment lang verträumt dem Gesang der Perlen.

Astrid lächelte in sich hinein, bevor sie sagte: „Du willst wissen, von wem, nicht wahr? Du warst schon immer sehr neugierig, aber nicht … nun nicht sehr bereit für neue Erfahrungen. Hast du dein Interesse an erotischer Musik ganz verloren … und tanzt du nicht mehr für Jungs, so wie damals?“

Abermals hatte Yvonne verloren. Sie wollte Astrid auf eine andere Fährte führen, glaubte, sie würde nun mit ihren Freundinnen prahlen, die ihr schicke Geschenke machten – und sie war wirklich neugierig, was ihr sofort Gewissensbisse bereitete. Denn wenn sie danach gierte, etwas von Astrids Freundinnen zu erfahren, dann würde nicht ausbleiben, dass Astrid auch etwas über ihre „Beziehungen“ zu diesen Frauen erzählen würde. Ja … und wirklich, genau das hätte Yvonne nun gerne erfahren, denn neugierig auf sinnliche Frauen war sie allemal. Nur das Selbstvertrauen, „den ganzen Weg zu gehen“, bis die Geküssten so schwach wurden, dass sie nicht mehr widerstehen konnten, das hatte sie niemals aufgebracht.

Verführung mit dem Bolero

Astrid hatte inzwischen eine CD aufgelegt, von der sie wusste, dass Yvonne schwach werden würde, wenn sie den aufheizenden Rhythmen hören würde. Bald erklang der Bolero von Ravel, der nun sinnlich und transparent durch den Raum drang, mit wuchtigen Bässen, die Yvonne unter die Haut gingen. Bald würden die sinnlichen Flöten und Klarinetten die Bässe und das Schlagzeug umschmeicheln. „Du kannst ja nicht einmal mehr ruhig sitzen, wenn du die Musik hörst, Schätzchen“, sagte Astrid nun lauernd, „komm, tanz mir etwas vor, wie du es früher getan hast … du hattest seien Menge drauf, wie mir die Jungs erzählt haben.“

Für eine Frau tanzen? Nun gut. Der Bolero ist nicht gerade die Musik für ein Nachtkabarett, und sie musste sich nicht frivol ausziehen. Denn tatsächlich hatte sie für die Jungs damals ziemlich frivol getanzt, und dabei die Bluse weit aufgeknöpft, um sie schließlich in kühnem Schwung in die Gruppe der jungen Männer zu werfen. Damals war es noch nicht sehr üblich, ein Mädchen privat mit nichts als einem BH bekleidet zu sehen – und das hatte sie reiflich genutzt, um ihr Taschengeld aufzubessern. Nachdem sie die Bluse ausgezogen hatte, tanzte sie stets noch ein wenig weiter, weil manch reiche Jungs nun ganz feuchte Augen bekamen und ihr 10-Mark-Scheine in den BH steckten, in der Hoffnung, dass sie diesen auch noch ausziehen würde. Sie hatte es auch schon getan, wenn nur zwei Jungs anwesend waren – bei größeren Gruppen fürchtete sie sich.

Der erotische Tanz beginnt

Sie trank das zweite Glas Sekt in einem Zug aus, stand auf und dachte: „Dir werde ich es zeigen, was ich noch kann, aber nicht so, wie du denkst“ und übernahm wieder die Offensive. Sie legte sich dazu auf den Boden und begann den Tanz ausschließlich mit ihren Fingern, so, als ob sie Kastagnetten in den Händen hielt. Sie wusste nach aus ihrer Teenagerzeit, wie stark ihre Hände auf Frauen gewirkt hatten, und sie war eine Meisterin darin gewesen, durch ihre Finger Gefühle sprechen zu lassen. Es wurde Zeit, diese Fähigkeit erneut einzusetzen. Man verlernt so etwas nicht … Radfahren verlernt man schließlich auch nicht.

Sie gab sich ganz der Musik hin, erinnerte sich, dass Musik nicht eine Ansammlung von Noten war, sondern ein Feuerwerk der Gefühle, und begann mit der Klarinette zu flirten. Sie führte die Fingerkuppen zuerst sanft über ihre bekleideten Brüste und drückte dann auf die Aureolen, führte den Finger dann bis zu den Brustwarzen und drückte sie leicht, als wären es die Klappen dieses sinnlichen Instruments. Zu jedem der nun immer wieder wechselnden Holzbläser fand sie weitere Figuren, die sie mit den Fingern an ihrem Körper nachzeichnete. Die Flöte konnte sie mit Finger und Mund sinnlich animieren, und die Oboe legte sie so, dass die Öffnung in ihrem Schritt lag und sie die Klappen über dem ganzen Körper berühren konnte. Wenn ihr einmal gar nichts einfiel, dann nahm sie wieder die unsichtbaren Kastagnetten, die dem Rhythmus des Schlagzeugs folgten, und betrommelte damit Brüste, Becken und Gesicht.

Bringt das sinnliche Saxofon die Wende im Liebesspiel?

Erst, als sich das Tenorsaxofon näselnd erhob, stand sie auf, ging auf Astrid zu und bespielte nun deren Brüste, was diese zunächst außerordentlich verblüffte, so, dass sie sich einen Moment den streichelnden Händen von Yvonne entzog. Doch nur für einen Moment zuckte ihr Körper wirklich zurück, dann kam die Lust zurück und Astrid drängte sich der Freundin entgegen, ohne ein Wort mit ihr zu wechseln. Die Rollen von Verführerin und Verführten begannen sich zu vermischen. Astrids fürchtete in diesem Moment noch nicht, ihre Führung zu verlieren und hing gedanklich weiterhin an der Rolle, die sie für sich reserviert hatte, doch ihr Körper schien nun eine andere Sprache zu sprechen.

Yvonne hatte nur daraus gewartet, dass ihr Lieblingsinstrument, das Sopransaxofon, scharf aus dem Klang hervorstechen würde. Dieser Teil schien ihr direkt durch den Gehörgang über die Nervenstränge in die Vagina zu gehen. Sie bekam jedes Mal einen kleinen Stich, der sich kurz verfing und eine unendliche Sehnsucht auslöste, verbunden mit einem winzigen Moment tierischer Geilheit. Der schrille Ton dieses Instrument wirkte auf sie wie der Schrei einer Katze, die von einem Kater begattet wird … begattet? Ihr fiel kein anderes Wort ein, aber die Schreie der Katzen im Frühling waren dem Ton des Sopransaxofons wirklich sehr ähnlich. Sie setzte den schrillsten der Töne so um, dass sie ihre Hand in den Schritt legte, den Zeigefinger deutlich senkte, soweit es das Kleid zuließ, und in ihrem Gesicht ein sinnliches Zucken entwickelte, das halb echt, halb gespielt war. Yvonne nutze den folgenden Teil des Boleros, um ihren Körper aus allen Perspektiven zu produzieren, wobei sie weniger den Instrumenten, als vielmehr dem Rhythmus folgte. Waren es zuvor allein die Finger gewesen, die sie deutlich als erotische Stimulanz einsetzte, so zeigte sie nun ihre Künste mit allen Teilen des Körpers, wobei sie über sich selbst erstaunt war, an wie viele Möglichkeiten sie sich noch erinnerte. Als die Posaune schließlich das Finale überleitet, zeichnet sie mit ihren Hände den Körper einer Frau nach, wobei sie sich der Freundin näherte und sie schließlich erneut berührte, nur diesmal wesentlich fordernder. Die tiefen, wilden und griffigen Posaunentöne passten ausgezeichnet zu Astrids fülligen Brüsten, die sie nun mit den Händen umfasste, sie im Takt der Musik zusammendrückte, um sie bald abrupt wieder loszulassen.

Yvonnes Becken im Rhythmus des Boleros

Sie war nun in Ihrem Element, hatte ihren Stil gefunden – und obwohl sie keine Ahnung hatte, wie sich alles entwickeln würde, fühlte sie, wie sie Gewalt über die Freundin bekam. Astrid fügte sich ihrem Stil, wurde formbar. Die Musik gestattete ihr nun, einige romantischere Figuren mit ihrem Körper zu erproben, sich beispielsweise an den Hals zu fassen oder an die eignen Brüste und ihrem immer noch straffen, kleinen und erregenden Po. Sie begann, wechselweise ihre Brüste und ihr Gesäß zu bespielen, während die Streicher furios auf das Finale hin spielten. Für den Abschluss, der im erotischen Röhren aller Instrumente endet und unweigerlich das Gefühl eines wilden Orgasmus erzeugt, hatte sie sich etwas Besonderes ausgedacht: Sie legte sich erneut auf den Boden, spreize die Beine leicht in Richtung auf Astrid, und tanzte das gesamte heftige Finale liegend, wobei sie ausschließlich ihren Hüften und ihr Becken einsetzte. Jeder Stoß, den nun alle Instrumente gemeinsame aufführten, würden einzeln in ihrer Vagina ankommen, und ihre Becken würden sich heben, bevor die Töne in sie eindrangen, und sich abrupt senken, wenn sie sich tief in ihren Körper bohrten. Sie hatte sich diese Variante erst während des Tanzes ausgedacht, und in der Tat flog ihr Körper der Wucht der stampfenden Instrumente entgegen, um dann mit einem instrumentalen Aufschrei in sie einzudringen.

Der letzte Coup: Yvonne unterwirft sich spielerisch

Als der letzte Takt verklungen war, und plötzliche Stille eintrat, überlegte sich Yvonne einen letzen Coup: Sie würde sich nun Astrid zu Füßen legen, um ihr das Gefühl zu geben, doch noch die Heldin dieser Verführung zu werden. Doch was würde wirklich geschehen? Yvonne beschloss zu warten, wie Astrid reagieren würde. War sie nun nur berechnend gewesen, um über ihre ehemalige Kusslehrerin zu triumphieren? Oder war Astrid wirklich scharf auf sie, auf die Frau, die sie einstmals in die Kunst des Zungenkusses eingeführt hatte? Auf der anderen Seite, so dachte sich Yvonne, wäre sie selber viel zu unerfahren, um wirklich zu verführen. Doch wenn sie ihren Körper im Tanz beherrschte, würde sie ihn nicht auch in der Liebe so einsetzen können, wie es ihr gefiel?

Bild © sowie © auf die gesamte Geschichte 2012 by liebesverlag.de

Liebe Leserin, lieber Leser: Diese Story wird nicht mehr fortgesetzt - es sei denn, SIE machen uns Vorschläge. Falls Sie an weiteren Ideen des Liebesverlags interessiert sind, kontaktieren sie uns.

Die Kusslehrerin – Erinnerungen und erste Pfeile der Verführung

Bevor die Kusslehrerin in Astrids geheimes Boudoir eintritt, tastet sie noch einmal ihre Erfahrungen ab - und muss sich letztlich eingestehen, dass sie in eine Falle hinein gelockt wird. Wir sie Lust daran bekommen, sich wie ein Insekt in der Venusfliegenfalle aussaugen zu lassen? Oder wird sie im letzten Moment noch fliehen?

Wir die Sektlaune auch Yvonnes Widerstand schmelzen lassen?


Geheime Gedanken einer ehemaligen Kusslehrerin

Yvonne biss sich auf die Lippen. Ja, sie war die Kuss-Königin des Gymnasiums gewesen, aber sie hatte die Jungs nicht „herangelassen“, wie man damals sagte. „Schwanzfopperin“, hatten die Jungs gesagt, und die vornehmen Mädchen nutzten den Ausdruck „Halbjungfrau“ für Frauen wie sie. Mächtig rangehen und dann zurückziehen – die Jungs erzählten es überall herum. Nach und nach sank ihr Stellenwert bei den jungen Männern, weil sie ihren Erwartungen nicht entsprach. Entweder das Mädchen war zurückhaltend, machte ein bisschen Petting und wartete, dann wurde es geheiratet. Oder es war wild und sinnlich, dann streichelten die Jungs seine Brüste, schliefen mit ihm und hatten Spaß dabei. Aber Halbjungfern? Sie erinnerte sich, dass sich reifere Damen für sie interessiert hatten. Frauen aus dem alten „Sarah“ und Hausfrauen, die ein bisschen Erfrischung vom Eheleben suchten. Nach und nach wurde sie häufiger von Damen eingeladen - solche mit fetten Fingern und zu vielen Ringen daran und solchen von schlanker, knabenhafter Statur. Doch immer, wenn es zur entscheidenden Frage kam, floh sie unter einem Vorwand. Bald schon erhielt sie auch keine Einladungen von Damen mehr. Ja, und dann hatte sie geheiratet. Das war so üblich gewesen.

Und nun? Nun war sie in einer Gegend der Stadt die sie noch nie gesehen hatte. Große Gärten, über mehrerer Hundert Meter in leichter Hanglage, und in einiger Entfernung stehende, ruhige Villen. „Wie komme ich von hier wieder zurück?“ fragte sie Astrid, die darüber sanft lächelte. „Erst einmal bis du hier“, sagte sie in einem sehr bestimmten Tonfall, „wir werden Sekt trinken, vielleicht ein wenig tanzen – und dann küssen wir uns, bis der Morgen graut.“ Als Yvonne sie ungläubig ansah, ergänzte sie noch: „Reine Mädchensache – es tut uns gut und niemand weiß davon.“ Sie bemerkte erst jetzt, dass sie über einen weichen Rasen gingen, auf dem nächtliche Obstbäume mit dem Gras und den Erdgeruch um die Wette dufteten. „Wohin gehst du mit mir?“, fragte Yvonne nun halb ängstlich, halb belustigt, „es sieht nicht aus wie der Weg zu einer Villa.“

Astrid hielt inne, nahm einen tiefen Atemzug, sah die Freundin ein wenig spöttisch an und erklärte mit Verschwörermine: „Wir … gehen durch den Hintereingang ins Haus. Die Nachbarn müssen nicht unbedingt wissen, wer aus- und eingehst, verstehst du?“

Yvonne verstand es nicht genau: Hieß es, dass sich Astrid ihrer schämte? Oder war sie nicht als „ihre kleine Schlampe“, die sie heute abgeschleppt hatte statt der Mädchen aus „dem „F1“, wie die Lesbenbar jetzt hieß? Astrid schien ihre Gedanken zu raten, blitzte sie kurz mit den Augen an und sagte: „Du klommst auf deine Kosten – versprochen.“

Die Venusfliegenfalle öffnet sich

Tatsächlich tauchte bald eine gut verriegelte, aber arg mitgenommene rückwärtige Gebäudetür auf, die Astrid mit einem riesigen Schlüssel öffnete. „Wir sind da“, sagte sie kurz und knapp. Yvonne wusste von solchen Eingängen. Nicht einmal die Aufwartefrauen und Kindermädchen mussten sie benutzen, sondern es waren die Türen, über die sich die damaligen Villenbesitzer ihre Liebchen, Huren und Stricher einschleusten. Und heute? Sie seufzte und hasste sich für einen Moment, dass sie Astrid auf den Leim gegangen war. Es musste wohl so sein, dass dies eine Venusfliegenfalle war – und sie war das Insekt, dass etwas Süßes gesucht hatte und dann selbst verzehrt wurde. Astrid weckte sie aus ihren Befürchtungen, als könne sie ihre Gedanken lesen. „Es ist nicht mehr wie früher“ sagte sie leise, „dies ist mein privates Reich – niemand darf es sehen, außer wenn ich …“ nun zögerte, sie in der Wortwahl … „wenn ich jemanden einlade …“

Yvonne bäumte sich nochmals innerlich auf: „Ich werde aber … gehen, wenn es mir nicht gefällt …“, sagte sie in recht schroffem Ton. Astrids Augen blitzten wieder auf: „Du hast wirklich seltsame Sprüche“, lästerte sie ein wenig, „wer sollte dich daran hindern, jederzeit zu gehen?“ Nachdem sie die Worte eine Weile wirken ließ, schlug sie vor: „Schließ die Augen, gehe fünf Schritte hinein und dann öffne die Augen wieder. Ich wette, so etwas hast du noch nicht gesehen.“

Die Wollust als Zeichen an der Wand

Yvonne tat genau, was die Freundin ihr geheißen hatte, und als sie wagte, die Augen zu öffnen, war sie im Boudoir einer Dame, wie man es früher einmal hatte. Goldig, plüschig, samtig und violett, mit einem Schminktisch, einem Paravent und einem riesigen Messingbett. An der rückwärtigen Wand, die mit einer englischen Tapete bedeckt war und die die sanft und indirekt ausgeleuchtet war, befand sich ein Ölgemälde. Erst nach und nach konnte Yvonne erkennen, dass die Frau nackt und wollüstig dalag. Sie konnte nicht anders, als an das Gemälde heranzutreten, so nahe es eben ging. Sie scherte sich in diesem Moment nicht darum, dass Astrid sie scharf beobachtete, ja, sie nahm Astrid für eine Weile gar nicht mehr wahr. Erst, als sie näher trat, wurde auch der untere Teil des Bildes deutlich, der offenbar bewusst schlechter beleuchtet war. Nun konnte sie sehen, dass die Schenkel der Frau auf dem Gemälde wollüstig gespreizt waren, und dass der Betrachter unter den blonden Locken des Schamhaars und der weißen, leicht geröteten Haut eine sanft glänzende, offene Vagina zu sehen war, die über alle Maßen anregen präsentiert wurde. Yvonne ging ein paar Schritte zu Seite, mal nach links, mal nach rechts, und bemerkte, dass man von jeder Position den Eindruck hatte, als würde sich ihr wollüstiger Schoß dem Betrachter anbieten.

Astrid beschloss, Yvonne wieder in die Realität zurückzuholen. Sie hatte mit Genugtuung festgestellt, wie fasziniert Yvonne von diesem Bild war, und sie wusste, dass nur Frauen mit sinnlichem Verlangen solche Bilder derart bewundern würden. Gleich würde Yvonne wahrscheinlich sagen: „Das ist ein interessantes Gemälde, wo hast du es her?“ und dabei versuchen, den feuchten Glanz aus den Augen zu bekommen. Astrid beschloss, die Antwort vorwegzunehmen. „Das Bild stammt aus dem Bestand eines mexikanischen Bordells, sagte sie leichthin … eine Freundin schenkte es mir.“ Yvonne stotteret: „Ich hatte dich nicht gefragt aber … aber diese Vagina scheint zu leben, wenn man das Bild ansieht.“

Astrid lächelt über den Ausdruck „Vagina“ und über das gelehrte Getue der Freundin. Sie beschloss sogleich, einen Pfeil aus ihrem Köcher zu ziehen, und ihn auf Yvonne abzuschließen, nur, um seine Wirkung zu erproben: „Und deine eigene Muschi … kann sie damit konkurrieren?“ Doch Yvonne hatte noch ihre Schutzschilde parat und konterte selbstbewusst: „Fragst du dies alle deine Mäuschen, wenn du sie hier schleppst?“ Astrid wusste nun, dass es weiterer Pfeile bedurfte, um die Freundin mit der Lust zu infizieren, und sicherlich ein paar Gläser Sekt … eine klassische Verführung. Doch sie griff Yvonnes Tonfall zunächst auf und gab ebenso mokant zurück: „Nein, nur diejenigen, die ein bisschen scheu sind, die anderen legen sich gleich ins Bett.“

Das Spiel der beiden Freundinnen war wieder auf „Los“ zurückgestellt, doch Yvonnes Fantasien würden nun nicht mehr aufhören, um das Bild zu kreisen, auch wenn man das Thema wechseln würde. „Lassen wir mal das Bild, es ist ja nicht so wichtig. Du hast dich damals für sinnliche Tänze und Musik interessiert, erinnerst du dich noch?“ fragte sie so harmlos, wie es eben ging … und währenddessen schenkte sie den süßen Sekt in die schön geschwungenen Flöten, die alsbald einen sanften Singsang von sich gaben.

Wird Yvonne den Sektkelch schnell leeren, um sich verführen zu lassen? Oder wird Astrid ihr bald einen Kelch ganz anderer Art anbieten? Lesen Sie die überraschende Fortsetzung, in der Yvonne alte Talente wiederentdeckt.

Die Kusslehrerin – erstes Kapitel: Begegnung mit der Schulfreundin

Der Mund ist ein Altar, das Opfer ist das Küssen; das Priestertum allhier will jedermann genießen.

(Friedrich von Logau zugeschrieben)

Zum Tag des Kusses haben wir etwas Leckeres für euch aus der Sammlung von Isidor Fecekazi. Sie kennt die Autorin, die es für euch weiter schreiben würde ... wenn ihr uns helft. Und vielleicht auch ohne eure Hilfe ...

Scheue Küsse im Verborgenen - so begann alles


Die Kusslehrerin - Begegnung mit einer Schulfreundin

Als sie noch Schülerin war, hatte sie manchem Jungen das Küssen beigebracht. Nun ja, und manchem Mädchen auch. Schließlich wollten ja alle wissen, wie es ist, wenn man einen Liebeskuss bekommt. Mit den Jungen tat sie’s, um sie zu erregen. Ihr machte es Freude, wenn die Jungs erröteten. Besonders interessant fand sie, ob udn wei schnell beim Küssen der Penis der Jungen anschwoll, und dann und wann gelang es ihr sogar, durch bloßes Küssen einen feuchten Fleck auf die Hosen zu zaubern. Irgendwie war sie stolz darauf, wenn sie einen Mitschüler so weit brachte. Allerdings tat sie niemals, was sich die jungen Männer wohl erträumten. Die Unterröcke bleiben unten, das Höschen oben, und nur dann und wann öffnete sie zwei Knöpfe ihrer Bluse, sodass die jungen Männer ihre schönen, milchigweißen Brüste sehen konnten.

Bei den Mädchen war es anders. Jedes Mädchen in der Schule wusste, dass es in der Klasse 11a eine Schülerin gab, die man die „Kusslehrerin“ nannte, und es war bekannt, dass sie auch den Mädchen zeigte, wie man küsste. Manche wandten sich ihr schamvoll zu, andere kamen einfach und sagten: „Du hast es Karin gezeigt, nicht wahr? Ich möchte es auch lernen.“

Manchmal hatte sie wundersame sinnliche Gefühle, wenn sie die Mädchen in die Kunst des Küssens einwies. Nach und nach wurde ihr bewusst, dass auch ihre „Schülerinnen“ bisweilen derartige Gefühle entwickeln würden. Sie machte sich nichts draus, weil auch dieser Gedanke ihr nicht unangenehm war. Sie war die Herrscherin des Kusses, die Kusskönigin des Gymnasiums.

Sie hätte alles werden können – Mätresse und Liebchen, Bankdirektorin und Ehefrau eines reichen Mannes, doch sie heiratete einer Säufer, der sie schlug und kaum aus dem Haus ließ. „Schlimme Zeiten“, dachte sie, aber nun? Nun war sie geschieden, hatte kaum etwas gelernt als ein bisschen Tippen, und ehrlicherweise fühlte sie sich im Büro nicht einmal wohl.

Sie fühlte sich überaus unglücklich, weil sie dachte, wohl nie mehr etwas Sinnvolles für die Menschen tun zu dürfen, als sie Astrid traf. Sie prallten sozusagen mit dem Einkaufswagen aufeinander, sahen einander an und wussten: „Aha, Astrid“ – „aha– Yvonne“. Es blieb nicht aus, dass sie sich treffen wollten, um über alte Zeiten zureden, und Astrid schlug das „Vert et Noire“ vor, ein Lokal, indem es, wie Astrid es ausdrückte, für sehr viel Geld sehr wenig gäbe, es sich aber dennoch lohnen würde. Yvonne zögerte, bevor sie sagte „es ist mir … zu teuer … ich bin gerade frisch geschieden.“ Sie sah das kurze Aufblitzen in Astrids Augen nicht, sondern vernahm nur ihre sanfte, etwas gutturale Stimme: „Macht nichts, Schatz .. du bist eingeladen.“

Sie hatte sich für diesen Abend ein Kleid geliehen, um sich nicht schlecht angezogen zu fühlen, aber Astrid nahm ihr sofort jede Scheu. Sie erwählte Anekdoten von damals, und sagte schließlich, wie beiläufig: „Und erinnerst du dich noch an die Zeit, in der du unsere Kusslehrerin warst?“ Ein kurzes, aber intensives Gewitter ging durch Yvonnes Hirn, als sie sich erinnerte. Manche Frauen nahmen den Zungenkuss hin, als würden Sie biologische Studien absolvieren, andere waren scheu, aber Yvonne hatte ihre Gefühle erspürt. Augen lügen nicht, und die leichte Gänsehaut, die sich an den Armen kräuselte, auch nicht. Doch bei Astrid war es irgendwie anders. Sie hatte gezuckt, als sie von Yvonne geküsst wurde, und zitterte heftig, als sie ihre Zunge endgültig aus der sinnlichen Rachenhöhle nahm. Yvonne entging nicht der überaus verträumte Gesichtsausdruck, das Flehen in den Augen. Aber was war schon damals? Viele Mädchen küssten einander, weil sie ein wenig von der Lust bekommen wollten, die ihnen bei Jungen befremdlich war. Astrid wollte offenbar auf diesen Punkt hinaus: „Und du hast gemerkt, dass ich bei deinem Kusskurs … gekommen bin, einfach durch deine Küsse?“ Nein, das wusste sie nicht, aber sie hätte es ahnen können. Astrid grinste und wechselte das Thema, und bis zum Dessert hatte Yvonne den Eindruck, als ob sie sich mit einer ganz gewöhnlichen Schulfreundin unterhalten würde.

Astrid hatte an diesem Abend nicht gespart: Feiner französischer Champagner, ein badischer Gewürztraminer bester Qualität, all das versetzte die Freundinnen in einen Zustand der Leichtigkeit. Am Ende sah Astrid die Schulfreundin merkwürdig an, bevor sie ein Wort sagte: „Casablanca?“ Yvonne war verwirrt von dem Wort, hatte aber so viel Verstand, um zu wissen, dass Astrid niemals etwas ohne Grund sagte – so war es schon in der Schule gewesen. Sie sah Astrid etwas zurückhaltend an: „Casablanca? Ich nehme nicht an, dass dies ein neues Lokal ist?“ Astrid zuckte mit den Schultern. „Wer weiß“, sagte sie spitzbübisch, „vielleicht eröffne ich eines mit dir?“ Yvonne war ein bisschen perplex. Da war noch etwas anderes, aber was? Nun begann Yvonne sehr leise ein Lied zu summen: „As time goes by“ und schlagartig wurde ihr klar, was die Freundin von damals von ihr wirklich wollte. „Du meinst, wir sollten es noch einmal spielen?“ sagte sie zögerlich, aber nicht ohne den Unterton des Einverständnisses, der so typisch für ihre Erziehung war. Astrid sagte nichts als „Ja, wenn du es auch willst“. Und, als keine Antwort kam, an, nach einer Weile: „Lass uns gehen, jetzt!“ Die Frauen gingen schweigend hinaus, und sie schwiegen auch noch, als das Taxi schon auf der Steige war, die in die Villengegend führte. Erst, als die ersten wundervollen Villen in Sichtweite kamen, begann Yvonne etwas zögerlich zu sprechen. „Du hast mich nicht gefragt, wohin mich das Taxi bringen soll.“ Astrid sah sie etwas spöttisch an, um dann zu sagen: „Du wolltest doch zu mir, oder habe ich mich verhört?“ Yvonne wehrte sich scheinbar ein wenig: „Ich habe nicht wirklich ‚ja‘ gesagt“, protestierte sie im zweifelnden Ton einer inneren Verlockung. Astrid grinste: „Dein Körper hat laut ‚Ja‘ gesagt, und deine Lust, und deine Begierde, es endlich wieder zu tun, nur deine Stimme hat noch nicht ‚ja‘ dazu gesagt.“ Yvonne zögerte ein letzes Mal: „Du bis nicht etwa … lesbisch geworden, oder? Ich meine - du verlangst nichts von mir, was …“. Das Taxi hielt vor etwas, das Yvonne als Gartengrundstück wahrnahm, und bevor Astrid den Fahrer bezahlte, flüsterte sie noch mit ironischem Grinsen: „… was du schon lange wolltest?“

Der zweite Teil wurde inzwischen von der Autorin freigegeben - immer noch keine Lust, das Thema aufzugreifen?

Der Kuss in den Schoß

Am 6. Juli ist Weltkusstag – Zeit, einmal über Küsse nachzudenken, die uns wirklich gut tun, oder nicht?

Sie haben doch noch etwas Zeit für mich, schöner Bote?


Der junge Bote stand etwas befangen da, denn in seinem Kopf summte es wie auf einem Dachboden, auf dem sich Hornissen eingenistet haben. Er hatte die Blumen eines Kavaliers abgeliefert. Schöne, rote Rosen, viel zu viele. Die Dame, die sie empfing, war deutlich älter, als er gedacht hatte, und sie trug deutlich weniger Kleidung, als schicklich ist, wenn man die Tür öffnet.

„Sie haben wenig Erfahrung mit Frauen, wie mir scheint“, hörte er wie durch einen Nebel aus Geräuschen ihre Stimme. Er war auf solche Fragen nicht gefasst. Ja, er hatte wenig Erfahrung, und ja, er hatte auch Schwierigkeiten mit den jungen Mädchen. Doch die Dame ließ nicht locker: „Kommen Sie doch näher“, sagte sie und setzte sich in eine Pose, in der er sehen konnte, dass sie zu Ihrem Negligé nicht einmal ein Höschen trug. Der junge Bote errötete, kam aber näher, den verwirrten Blick bald auf den Schoß der Dame, bald in ihr Gesicht versenkend.

„Würden Sie wohl so freundlich sein, mir einen leidenschaftlichen Kuss zu geben?“, fragte die Dame, als er vor ihr stand. Er stotterte, wusste nicht, was er wirklich darauf sagen sollte, und näherte sich dann aber zaghaft ihrem Mund. Sie wand sich ab und lächelte dabei. „Nicht auf den Mund, du Schelm“, sagt sie leise, spreizte ihre Schenkel voreinander und sagte nun noch etwas nebulös: „Frauen haben auch andere schöne Stellen, die junge Männer küssen könnten – wusstest du das nicht?“ Ohne weiter zu zögern, nahm sie seinen Kopf in die Hand und führte ihn zu der Stelle, die sie im Auge hatte. „Erst die Schenkel, mein Junge, ich führe dich dann schon dahin, wo ich dich hin haben möchte.“

Er kannte sich nicht mehr. Tatsächlich begann er, die Schenkel der Dame sanft zu küssen, wurde aber bald in die Mitte geführt, von der ein verführerischer Duft ausging. Er konnte sich nicht erinnern, jemals einen so intensiven, mesmerisierenden Geruch empfunden zu haben, und er spürte, wie sich die hypnotische Wirkung in seinem Gehirn ausbreitete. Er wollte noch aufhören, fliehen vielleicht gar, doch der Duft hatte seien Wirkung längst getan. In einer Dunstwolke von unklaren Empfindungen hörte er die sanften Befehle, wie er zu küssen hatte, wann er ihren Körper mit der Zunge benetzen sollte und was er zu tun hatte, wenn sie ihre Lippen weit öffnete. Dann und wann hörte er gar keine ihrer lustvollen Befehle, sondern nur ein leichtes Stöhnen, bei dessen Ertönen sich ihr Schoß etwas hob, bis sie schließlich ein wenig verhalten, aber deutlich hörbar einen spitzen Schrei ausstieß und er eine neue, noch stärkere Empfindung auf der Zunge, wie auch in der Nase spürte. Er lag noch eine Weile zwischen ihren Schenkeln, bis sich die Dame erhob. Er sah ihr nicht einmal nach, sondern blieb verträumt liegen, so, als müsse er der Erfahrung nachsinnen.

Wären seine eigenen Empfindungen nun nicht ganz auf die Dame konzentriert gewesen, und hätte der Duft ihres Schoßes nicht seine Gedanken verwirrt, so hätte er die unendliche lustvolle Spannung bemerkt, die sich längst zwischen seinen eigenen Beinen aufgebaut hatte.

Als er es nach dem Abklingen des Rauschens in seinem Kopf bemerkte, war die Dame bereits im Bad gewesen, um sich zu säubern und frisch zu parfümieren, doch war sie immer noch überaus leicht bekleidet. Sie lächelte ihn gewinnend an, und sagte nun in höflich-distanzierten Ton: „Sie müssen jetzt bitte gehen. Ich erwarte den Herren, von dem die Rosen stammen, in wenigen Minuten, und es wäre nicht gut, wenn er Sie hier vorfinden würde.“ Dann entnahm sie einer kleinen, vergoldeten Kassette einen Geldschein, den sie ihm in die Hosentasche streckte, was ihm sehr peinlich war, da sie doch seien noch vorhandene Erektion spüren musste. Doch sie verzog keine Mine und verabschiedete ihn nun. „Sie haben sich Ihr Trinkgeld wirklich verdient, junger Mann – ich werde ihr verhalten bei ihrer Chefin lobend erwähnen.“ Sie schob ihn mehr zur Tür hinaus, als er ging. Im Treppenhaus begegnete ihm ein verschwitzter, dickbäuchiger Mann in höherem Alter, der auf die Treppenstufen starrte, als er dem jungen Mann begegnete.

Die Geschichte stammt aus meiner Sammlung: "Was mir Männer erzählten". Wollt ihr mehr davon?