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Die Lust macht Ferien - das Casual Dating Magazin auch

Die Publikationen „Mehrhaut.de“ (Casual Dating und verwandte Themen), „Liebepur.com“ („Die Liebe und nichts als die Liebe“) und „Liebeszeitung“ gehen in eine kurze, aber wichtige Sommerpause. Bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn Sie uns eine begrenzte Zeit (etwa bis zum 22. Juni) weder telefonisch noch per Email erreichen können. In Kürze werden wir uns aus unserer neuen Mini-Redaktion im Büro „Rosinentexte“ wieder melden.

Einkleiden für die Liebe: Shops out, Internet in

50er-jahre-anzeige für fivile dessous
Wie aus dem Hause Beate Uhse verlautete, sie das Internet für die Erotik eine ideale Plattform. Die Zielgruppe ist nun offenbar nicht mehr der ältliche Voyeur und auch nicht die etwas verruchte Frau um 40, sondern es sind junge Kunden, die in der Liebe recht viel ausprobieren würden. Insbesondere Frauen, so hörte man, seien gesuchte Kunden.

Diese Botschaft erreicht uns von überall: Frauen werden als Kunden gern gesehen, weil sie nicht nur „Spielzeug“, sondern auch Klamotten kaufen – neben dem Outfit für heiße Liebesnächte auch mehr und mehr frivole Partykleidung, den manches sündhafte „Top mit Höschen“ ließe sich durchaus mit einem Rock zur Party tragen. Auch Korsagen, die eigentlich als Dessous gedacht wären, würden an heißen Tagen auch als Tops getragen, hieß es bei einem anderen Versandhändler.

Ein Teil der Produkte für „Spiele zu zweit“ werden auch von Frauen gekauft – manchmal sogar zum Erschrecken der Männer, wollte ein Insider wissen – und fügte hinzu: „Ich gehe davon aus, dass viel Kundinnen gar nicht wissen, welche Spiele mit den Produkten möglich sind – aber wir liefern nun mal keine Spielanleitung dazu“.
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Beim richtigen Love Toy läuft die Liebe heiß

die calla - lust aus bremen
„Die hohe Kunst liegt darin, die geheimen Wünsche und Bedürfnisse des Partners oder der Partnerin zu kennen“, schrieb uns ein Bremer Liebesspielzeug-Hersteller. Nun wissen die Frauen fast alle, wie schwierig es ist, den Männern die erotischen Wünsche aus der Nase zu ziehen, zumal, wenn sie ein bisschen frivol sind.

Wer es noch nicht probiert hat, darf es gerne so versuchen: Sich so hinlegen, dass der Mann deine geheimste Körperstelle schön im Auge hat und dann mit dem Finger und einem Love-Toy die eigene Lust anheizen – das macht die Kerle ganz verrückt, zumindest die Hälfte von ihnen: „Knapp die Hälfte aller deutschen Männer erregt allein schon der Anblick, wenn die Partnerin genussvoll mit ihrem Love-Toy spielt“, heißt es in einer Pressemitteilung – Liebespielzeuge sind also nicht ausschließlich für einsame Stunden gedacht, sondern eignen sich auch vorzüglich als Lustverstärker bei der Liebe zu zweit, meint die Bremer Fun-Factory.

Viele Love Toys lassen sich nicht nur vaginal verwenden, sondern erlauben auch anale Freuden. Die „Calla“ beispielsweise sieht nicht nur wunderschön aus, sondern ist auch sehr funktional, und vor allem eignet sie sich auch als „Einstieg“ für anale Sensationen.
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Immer mehr Männern ist anal nicht mehr egal

stripperinnen wissen, was sie zeigen müssen
Wenn bestimmte Themen in Foren hochaktuell sind und die Verkaufszahlen von „Werkzeugen“ steigen, die man dafür benutzen kann – dann wird es Zeit, einmal darüber zu schreiben. Die Rede ist vom Mann, und die lustvollen Spiele, von denen die Rede sein soll, beginnen mit dem Teil des Körpers, denn bereits Mozart in einer Kantate als sinnliches Objekt beschrieb: den Anus.

Nun haben Männer, insbesondere Franzosen, schon immer eine besondere Vorliebe für das „petit trou“, wie die verbotene Öffnung auf Französisch heißt – allerdings meinen sie damit die Frau. Doch überall auf der Welt ist die Lust daran offenbar erwacht: Eine Studie aus den USA zieht, dass bereits 18 Prozent der 18-19-jährigen Frauen Analverkehr hatten, und bei den experimentierfreudigen 20 – 24-Jährigen waren es sogar 23 Prozent.

Sind Männer doch Analverweigerer?

Es ist nicht weit her mit den Männern, könnte man meinen, wenn man die Statistiken sieht: Selbst die lustvollen 20-24-jährigen gaben nur zu fünf Prozent an, den Analverkehr einmal passiv erlebt zu haben. Sind die Männer also nun frei von solchen Wünschen?

„Keinesfalls“ sagen die wahren Experten, jene nämlich, die allerlei Hilfsmittel für anale Freuden verkaufen. Analdildos, Analvibratoren, Buttplugs, P-Punkt-Dildos und Strap-On-Dildos sind ein Riesengeschäft, und in jeder Saison kommen neue Modelle heraus. Dabei sind die Produkte noch nicht einmal mitgerechnet, die sich anal und vaginal einsetzen lassen, und nicht von ungefähr sagen manche Sexberaterinnen: „Was für die Gans gut ist, ist auch gut für den Ganter“.

Das immer noch unbekannte Organ: der P-Punkt

„Nein, es ist viel besser für den Ganter“, hat unsere Expertin, Miss Y., festgestellt. Denn viele Frauen, so Miss Y. wissen gar nicht, dass es beim Mann eine explosives Organ gibt, das man nur durch den Enddarm erreichen kann: die Prostata, auch P-Punkt genannt. Entsprechende Spezialvibratoren hießen deshalb auch P-Punkt-Vibratoren.

Doch man braucht gar keine „Spielzeuge“, wenn man an dieses Organ herankommen will – der Finger reicht. Mittlerweile wird in zahllosen Foren beschrieben, wie Frauen ihre Männer ohne Spielzeuge glücklich machen – einfach durch die Stimulation mit dem Zeigefinger.

Nicht einmal Männer wissen, wo ihre Prostata ist

Humanbiologen wissen es noch genauer: Die rein körperliche Erregung findet in zwei Phasen statt: einmal durch die zahllosen empfindlichen Nerven um den Anus herum, die besonders bei den ersten Spielen mit der „Rosette“ heftig gereizt würden, und dann (und nur bei Männern) an der Prostata. Männer unter 40 wissen manchmal selbst nicht, wo die Prostata sich befindet und warum man dort diese sensationellen Gefühle hat.

Zumeist erweist sich bei der ersten Vorsorgeuntersuchung, dass dieser männliche Gefühlspunkt hochsensibel ist – wird er nicht in erotischer Absicht stimuliert, empfinden die Männer die Berührung zumeist als schmerzhaft – erst, wenn eine liebevolle Frau die Sache „befingert“ oder der Dido seinen Weg zur Prostata in einer heftigen Liebesnacht findet, wandelt sich der Schmerz in Lust. Junge Männer, das haben schon viele Frauen erfahren, kann man mit einer lustvollen Prostata-Stimulation sozusagen „zur Weißglut“ bringen – und sie auch ein bisschen abhängig von sich machen, denn diese Lust hat bei manchen Männern Suchtcharakter.

Übung macht den Meister - und zeichnet die Meisterin aus

Frauen mit etwas Praxis in der Sache raten übrigens davon ab, sich zu sehr auf sogenannte Strap-On-Dildos (Umschnalldildos) zu verlassen, weil über sie nicht genügend Sensibilität an den Mann weitergeben werden kann. Der Finger sei wesentlich sensibler, und die P-Punkt-Vibratoren könne die Frau mit der Hand viel besser führen als mit der Hüfte. Ärztlichen Rat erhaltet ihr in einem Artikel über den "männlichen G-Punkt".

Frauen tauschen untereinander gelegentlich die Geheimnisse aus, dies aus ihren Erfahrungen mit Analliebhabern resultieren und das Fazit ist: Wenn die Typen es mal erlebt haben, dann wollen sie es immer wieder – aber Achtung! Die Praxis führt bei vielen Männern zur Totalerschöpfung – und das heißt: An diesem Tag geht nichts anderes mehr, und wenn die Frau nicht auf die Erfüllung der eigenen Bedürfnisse achtet, bleibt sie möglicherweise unbefriedigt.

Wer einen Rat von "Mann zu Mann" sucht, findet ihn beim Netdoktor.
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Was unterscheidet ein Call-Girl von anderen Menschen?

moral? welche moral denn bitte schön?
Ein Call-Girl zu sein, ist nicht das, was man sich für seine Tochter wünschen würde – und sicher nicht die Karriere, die eine junge Frau anstreben sollte. Darum allerdings soll es auch nicht gehen, sondern darum: was ist eigentlich verwerflicher: eine Serviceleistung unter Einsatz des eigenen Körpers zu geben und dafür zu kassieren oder Menschen mit faulen Wertpapieren oder Immobilien zu ködern und den feinen Max zu markieren? Ist es anständiger, sich in Bars herumzutreiben und dort auf einen Mann für eine Nacht zu warten, oder im Spielcasino einen reichen Junggesellen abzufischen? Ist es richtig, den fleißigen, aber armen Jüngling zu verlassen und sich an den Hals eines reichen, aber leider korrupten Devisenhändlers zu werfen?

Unsere Moral ist gegenwärtig einfach absolut verlogen. Wir halten uns an der Moral der Biederfrauen und Biedermänner fest, wie ein Ertrinkender an einem Strohhalm. Wir wissen nicht mehr, was gut für uns ist, aber wir wissen natürlich, wer ganz schlecht für alle ist: Huren und Hurenböcke.

Beides sind wir niemals – nein, wir nicht.

Ein Teil der Frauen weiß, wie es ist, von einem Mann zu leben. Das ist moralisch korrekt, solange es der einzige Mann ist, von dem eine Frau lebt. Die zweite Möglichkeit, von einem zu leben und einen anderen zu lieben, ist schon heikler – Naserümpfen ist angesagt. Doch der Sprung zur Schlampe ist erst gegeben, wenn man nicht von einem, sondern von mehreren Männer lebt, die gelegentlich einfliegen.

Nein, noch ist man ganz auf der bürgerlichen Linie. „Sie kennt ein bisschen zu viel Leute“ sagen die Vornehmen, und „ach die Schlampe von Nr. 39“, sagen die Direkteren.

Die Herren, die vorbeischauen, sind keine Hurenböcke, sondern leisten sich eine Geliebte, manchmal sicher auch mehrere, für jeden Standort eine. Sie finden dies so selbstverständlich wie es manche Damen selbstverständlich finden, nach einem Besuch in der Hotelbar mit einem Mann ins Bett zu gehen - nicht eben die „feine Art“, aber relativ problemlos. Man fragt besser nicht „warum?“ Die Antwort wäre bestenfalls ein schiefes Grinsen, und dann: „Soll ich es mir etwa durch die Rippen schwitzen? Sucht ihr Kerle eure ONS etwa woanders als in Bars?“

Was unterscheidet diese „ganz normalen“ Nicht-Huren und Nicht-Freier von den anderen? Üblicherweise, dass sie sich die Liebe gegen Einmalzahlung erkaufen oder dass sie ihre Gunst gegen Einmalzahlung schenken.

Üblicherweise scheiden sich die Geister vor allem dann, wenn es nicht um „gespielte Liebe“ geht, sondern um „reinen Sex“. Gespielte Liebe? Nun ja – das ist eine Kostenfrage, und die Kosten werden dabei nach Zeit oder möglichst pauschal abgerechnet. Je pauschaler abgerechnet wird und höher der Preis ist, desto besser ist die Illusion für den Freier und die Dame, die nie und nimmer von sich sagen würde, eine Hure zu sein.

Nein, man arbeitet nicht vor Ort – man fliegt nach Berlin, London oder Dublin – jedenfalls dorthin, wo man persönlich nicht bekannt ist. Nein, niemand ist stolz auf diese Karriere, wirklich nicht. Aber sie bringt Geldmittel ein, die sich im Beruf einer Verkäuferin oder Sekretärin nicht erwirtschaften lassen. Zitieren wir mal eine dieser Damen:

<<(Nachdem ich zuvor nur Männer zum Ausgehen begleitet hatte) entschloss ich mich dazu, etwas anzubieten, was Sie vielleicht den ganzen Leistungskatalog einer Escort-Dame nennen würden. Ich bot meine Dienste über eine Irische Agentur an, die „elite English girls’, und ich reiste zwei Mal im Monat nach Dublin, wo mich niemand kannte. >>

Zwei Mal im Monat Dublin – ein paar Männern einen schönen Abend bereitet, das Geld mitgenommen, die Bedenken vergraben. Ja, das ist alles höchst unmoralisch, nicht wahr? Empörer und Heraushelfer spitzen schon die Ohren, oder etwa nicht?

Ja sicher, total unmoralisch – viel moralischer ist es natürlich, Leute Versicherungen anzudrehen, die mit Immobiliengeschäften gekoppelt werden, oder faule Wertpapiere.

Mal ganz ehrlich, Freundinnen und Freunde – verschonen mich mit der widerlichen Moral, mit der ihr auf Frauen herabseht, die „es tun“. „Ich bin nicht stolz auf das, was ich tat, aber ich bedaure es auch nicht“, sagte die junge Frau, die ich zitierte. Das allerdings werden nicht alle Menschen von sich behaupten können, die „ganz legalen“ Beschäftigungen im Bereich der Wirtschaft nachgehen – denn immerhin: wer einem Mann eine wundervolle Nacht beschert, der weiß wenigstens, dass er dabei niemanden übers Ohr haut.

Zitate aus dem "Spectator"
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