Skip to content

Werbung:

Harter Sex: Mit 18 will SIE ihn, ab 30 eher ER

Die Statistiken von OK-Cupid sind mit allergrößter Vorsicht zu genießen, weil die Datenbasis fragwürdig ist und das Unternehmen genau weiß, wie leicht man mit Sexbehauptungen in die Presse kommt.

Dennoch: Frauen wollen offenbar besonders harten, rauen Sex, wenn sie zwischen 18 und 22 sind, während sie mit 26 annährend gleich heftig zur Sache gehen wollen wie die Männer – allerdings bewegen wir uns hier im Bereich von etwa acht bis weniger als 20 Prozent der Partnersuchenden. Ab 30 geht die Schere angeblich auseinander: Nun bestehen die Männer angeblich zu hohen Prozentzahlen auf die harten Sachen, während die Kurve bei den Frauen stetig gegen Null geht.

Wer’s glaubt, wird bekanntlich selig. Theoretisch müssten nun alle wilden Kerle ab 30 bis 60 auf Frauen unter 22 brummen. Ui, gäbe das ein Gedränge!
Kategorien: casual dating | 0 Kommentare
Tags für diesen Artikel:
Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 4397 Klicks

Ich mach es dir, weil du ein netter Mann bist

Siehst aus, als ob du was Besonderes willst“. Die dunkelhäutige Frau gurrt und lauert, was ich wohl antworten werde, aber ich traue mich nicht. Ich will den Wein bezahlen, will gehen, weil sie mich so ansieht, als ob sie wüsste, was ich wollte. Sie legt ihre warme schwarze Hand auf mein Handgelenk: „Du gehst nicht, ich habe viel zu lange gewartet“. Ich sehe sie an, als wüsste ich nicht, warum es ginge. Ich bin ihr Kunde, aber sie will nicht, dass ich ihr Kunde bin, weil sie dann eine Hure wäre. Sie lächelt mich sanft an: „Komm mit, und wir werden später über das, was du willst.“ Ich sehe sie an, etwas entspannter: „Wohin?“ „Dein Hotel“. Ich war erleichtert, denn dort fühlte ich mich sicherer als sonst irgendwo in Johannesburg, und also zahlte ich und fragte: „und … deine Bemühungen?“ Wieder lächelte sie. „Ich will morgen ein neues Kleid kaufen, hier im Einkaufszentrum, und mir fehlen noch 200 Euro, die hast du doch sicher? Ich sagte schnell: Wie wäre es mit 100 Euro? Sie wurde ernst. „ich verlange kein Geld. Ich mach alles für dich, weil du ein netter Mann bist, aber ich brauche ein neues Kleid. Übrigens hast du mir noch nicht gesagt, was du gerne hast. Ich glaube nicht, dass es das Übliche ist, oder?“ ich flüsterte ihr etwas ins Ohr, so dass die Kellnerin mich nicht hören konnte. Sie stutzte: „Geht nicht im Hotel, ist viel zu laut … wart, ich schlag dir was vor“ Sie zeichnete etwas auf eine Serviette … und schrieb eine Zahl dazu, bevor sie sagte:„Das geht still und ist noch besser, oder?“ Ich errötete so heftig, dass ich Angst hatte, das Personal könnte es sehen, und nickte einfach. Ihr Lächeln verzog sich zu einem breiten Grinsen. Du musst sagen: „Ja, ich will es, Mistress“.

Ich sah ihr in die Augen, puterrot und verwirrt, während ich sagte: „ja, ich will es, Mistress“. „Schon besser“, grinste sie, „und du schenkst mir ein bisschen mehr wegen der teuren Sachen, die ich dazu brauche … also gehen wir?“

Ja, das ist Afrika „nein, biete mir kein Geld, bitte … aber ich brauche ein neues Kleid“. Wie dei Nacht war? Unglaublich schön und total erregend, und wirklich – ich hatte es noch nie vorher getan.

Als ich ein Paar Tages später wieder in auf den kleinen Platz ging, an dem die vielen schicken Restaurants sind, kam die junge Kellnerin von neulich auf mich zu und sagte leise. „Sie habe etwas vergessen, Sir“. Oh ja, die verräterische Serviette - ich wollte mich noch bedanken, das war die junge, schlanke und überaus sinnlich aussehende Serviererin schon wieder fort. Ich steckte die Serviette gedankenlos ein, und erst als ich vom Essen zurückkam und schon im Hotel war, zog ich sie zufällig aus der Jackentasche. Auf der Serviette war noch die Zeichnung von gestern, die Zahl war durchgestrichen und darunter stand: „Bei mir kriegst du das viel, viel besser. Ruf mich nach 11 P.M an! – und dann eine Handynummer.

Sagte ich nicht immer, dass Afrika voller Überraschungen ist?

P.S.: Diese Geschichte habe ich nicht selber erlebt - sie wurde mir aber genau so in einer Tropennacht in Johannesburg, Südafrika, erzählt.

Affären bedeuten Anerkennung

Affären sind verpönt, gelten als gefährlich und eheschädlich. Das sind sie sicherlich auch, aber warum haben wir sie dann? Ob sinnliche Musen, Betthäschen oder eine alternative Beziehung „zur Linken“ alles dient dazu, und anerkannt und vielleicht sogar geliebt zu werden. Dies meint jedenfalls der US-amerikanische Therapeut David Schnarch, mit dem „Der Westen“ ein Gespräch führte. Dabei sagte der Therapeut etwas, das für viele Frauen und Männer wichtig sein könnte:

Es ist viel einfacher, erotische Fantasien mit einem Menschen auszuleben, der für uns gar nicht so sehr wichtig ist.

Bekanntermaßen finden „erotische Fantasien“ in Parallelwelten statt – und ihre Akteure und Aktricen mit Menschen zu besetzen, mit denen wir auf keinen Fall den Alltag teilen wollen, erscheint mir nicht so abwegig.

Solange alles in Parallelwelten bleibt, ergibt sich natürlich auch die Frage, ob es wirklich „Seitensprünge“ sind, die da stattfinden. Die Schwierigkeit aller Affären besteht ja darin, dass es Verwicklungen innerhalb derselben Welt gibt, nämlich dann, wenn der Chef mit der Sekretärin schläft oder die Ehefrau mit dem besten Freund des Mannes.
Kategorien: casual dating | 0 Kommentare
Tags für diesen Artikel:
Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 2815 Klicks

Ganz gewöhnliche Frauen für die Liebe gesucht?

Meine persönliche Vorliebe bei Frauen? Eher gewöhnlich ungewöhnliche Damen als ungewöhnlich gewöhnlich Frauen. Doch wenn ich mich so umsehe und umhöre, dann sind die gesuchten Frauen weder ungewöhnlich noch gewöhnlich, sondern sie sollen sozusagen „aussehen wie Nachbars Ehefrau“, nur etwas williger sollten sie sein.

immer mehr casual daterinnen zeigen alles - und noch viel mehr
Immer mehr finde ich in Causal-Dating-Anzeigen den Hinweis, dass man „ein ganz gewöhnliches Paar“, eine „natürliche Frau, kein Model“ oder eine „Frau mit Fleisch auf den Rippen“ ist – oder jemanden sucht, der so aussieht. Falten, Krampfadern, Hängebrüste und dergleichen scheinen kein Problem zu sein, und vor allem zeigt man wieder Haare – dort, wo sie jede Bikinischönheit sorgsam abrasiert. Posiert wird sowieso in allen Lagen, völlig ohne Rücksicht darauf, ob das Resultat ästhetisch schön ist. In den Niederungen des „Casual Datings“ scheint nichts als animalische Geilheit Trumpf zu sein.

Nun mag man einwenden, dass Menschen, die sowieso in der Swinger-Szene zu Hause sind, selten schön sind, aber nicht alle Casual Dater sind ja Swinger. Es sieht also wohl so aus, dass Männer wieder nach „ganz gewöhnlichen Frauen“ suchen – ob sie das „animalische“ an diesen Frauen schätzen oder einfach mal „eine ganz gewöhnliche Frau“ suchen, und keine Frau wie „Samt und Seide“ aus der Edelfakultät?

Selbst in den „besseren Kategorien“, in denen Frauen sich nicht öffentlich pudelnackt zeigen, sonder sogar den Kopf dezent wenden, wird versucht, Intelligenz, Schönheit und sozialen Status herunterzuspielen. Eine Ärztin sagte mir schon vor langer Zeit: „Wenn ich über eine Bekanntschaftsanzeige einen Liebhaber suche, dann sage ich, dass ich Krankenschwester bin“.

Vielleicht liegt es daran, dass Männer glauben, junge, schöne, gebildete Frauen seien zu kompliziert in der Liebe - aber für Frauen, die weder jung, noch schön noch gebildet sind, könnte sich durchaus eine Chance eröffnen, wenigstens im Casual Dating zu punkten.

Fotomontage: © 2011 by liebesverlag.de

In Frankreich bald Strafen für Liebeskunden?

anlächeln kann sie ins gefängnis bringen
Frankreich wird möglicherweise seine Prostitutionsgesetze ändern. Wie verlautet, will das Land möglicherweise dem Vorbild Schwedens folgen und die Inanspruchnahme jeder Art von sexuellen Dienstleistungen unter Strafe stellen. Wie in anderen Ländern auch wird damit argumentiert, dass Prostitution eine Art moderne Sklaverei sein. Die französische Sozialministerin soll dazu gesagt haben, es gäbe keinerlei selbst gewählte Prostitution. Der Verkaufs des Geschlechtsakts bedeute, dass die Körper der Frauen für Männer zugänglich gemacht würden, unabhängig davon, ob die Frauen dies wollten oder nicht. Eine ähnliche orthodox-feministisch motivierte Grundhaltung wird vor allem in Schweden vertreten.

Frankreich hat schon jetzt eine janusköpfige Gesetzgebung: Prostitution ist nicht verboten, aber es dürfen keine Möglichkeiten für die Ausübung zur Verfügung gestellt werden. Seit den 1990er Jahren wurde vonseiten der Regierung ein regelrechter Feldzug gegen die Prostituierten geführt, sodass nunmehr (seit 2003) das bloße Anlächeln eines Kunden mit Gefängnis bestraft werden kann.

Nun scheint es so, als wolle man seitens der französischen Gutmenschenschaft zum „letzten Gefecht“ ausholen und nicht nur den Huren, sondern auch noch den Freiern den käuflichen Sex für den kleinen Mann vermiesen: Schwedische Verhältnisse bedeuten das Ende der Straßenprostitution.

Der „teure käufliche Sex“ hat in Frankreich wie auch in Schweden längst seinen Namen geändert: Wo für Sex kein Geld bezahlt wird, sondern die Dienstleistung darin bestecht, Zeit mit einem Menschen zu verbringen, hat der Staat sein Recht verloren – und dass Menschen, die Zeit miteinander verbringen, manchmal auch Sex haben – das wird der Staat kaum verhindern können.

Zitate nach dem Guardian.