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Freiwild für „Flachleger“ sein oder selbst Mann fürs Bett suchen?

Sich von grünen Jungs ins Bett labern lassen, die von Flachleger-Ratgebern und Alkohol aufgeputscht wurden – das ist nicht die Sache, die sich selbstbewusste, aber durchaus lustvolle Frauen vorstellen würden. Doch wie soll es eigentlich gehen, das Aufpicken von Männern in Bars?

Der beste Tipp stammt von meiner alten bekannten Brunhilde, die von aller Welt nur „Braunbärchen“ genannt wurde. Sie war eine der ersten leitenden Angestellten im Bankenbereich. Doch wie regelt eine solche Frau ihre Lüste, wenn sie einerseits keine Zeit für eine „seriöse“ Partnerwahl hat, anderseits die Finger von den „fetten Fischen“ lassen muss, die in ihr Büro kommen und sich dennoch häufiger lustvolle Liebesabenteuer mit einem Mann gönnen möchte? Ihr Tipp: Hotelbars. Immer auf der Durchreise, nie Bindungen, gepflegte Betten und zumeist Herren, die eine wirkliche Dame im Bett zu schätzen wissen.

Was aber ist von den üblichen Tipps zu halten, sich doch mal in gewöhnlichen Bars umzusehen? C-Date hatte gerade eine Dame gefragt, und sie will inzwischen nichts mehr von Bars wissen.

«Meist kommen die Männer erst und sprechen mich an, wenn sie schon etwas getrunken haben – das ist dann nicht so angenehm“, findet Claudia. Außerdem nerven sie die Anmachsprüche, mit denen die Männer versuchen herauszufinden, ob Claudia Interesse an ihnen hat. „Allein schon die Vorstellung, mit einem der Männer mitzugehen und ihn dann später ständig in der Bar wiederzutreffen – egal ob der Abend gut war oder nicht – danke, das muss nicht sein!“


Die Furcht, einmal wieder in derselben Bar zu sitzen und zusehen zu müssen, wie der „Typ von letzter Woche“ nun eine andere Frau anmacht, ist vielen Frauen einfach peinlich, und offenbar bleibt auch nicht aus, dass in den Bars unter Männern Tipps ausgetauscht werden, welche Frau die rutschigsten Höschen hat – und auch, ob die Dame beim Orgasmus „quiekt wie eine Sau“ möchten wohl die meisten Frauen nicht über Flüsterpropaganda verbreitet wissen.

In vielen Bars besteht zudem noch Verwechslungsgefahr mit der „professionellen Konkurrenz“ – auch damit will man sich als anständige Frau natürlich nicht identifizieren.

„Das Heft in der Hand behalten“ ist deswegen das Gebot der Stunde, wenn Frauen erotische Kontakte suchen.

Dies kann man offenbar bei einem Casual-Dating-Anbieter besser erreichen – meint C-Date und lässt ihre Protagonistin sagen:

„Anders als in der Kneipe muss ich hier nicht um den heißen Brei herumreden, beide Seiten wissen genau, was sie wollen und nervige Kontakte lösche ich einfach …“ Auf diesem Wege, so C-Date, habe sie „schon mehrere Männer kennen gelernt und auch einige aufregende Nächte verbracht.“


Welchen Weg man auch geht – Selbstbewusstsein ist durch nichts zu ersetzen. Erst, wenn man mit freiem Kopf beschließt, sich einem Mann total hinzugeben, ist die Zeit gekommen, einfach nur das begierige Tier zu sein, dass vor allem rauschhafte sexuelle Erlebnisse will. Zuvor (und oft auch hernach) ist es hingegen sinnreich, den Schalter für „Verstand ein“ in die richtige Position zu bringen.

Hinweis: Texte unter Verwendung von Materialien von C-Date. Die Studie zu Casual Sex, Dating und Beziehungen von Europäern führte Trend Research im August 2010 in zwölf Ländern mit 3.674 Teilnehmern für C-Date durch.
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Kategorien: casual dating | 0 Kommentare
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