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Kommen die Jungfrauen zurück?

Kommen die Jungfrauen zurück oder lügen die US-amerikanischen Teens und Twens heute noch besser als vor Jahren? Wie eine US-amerikanische Regierungsbehörde wissen will, habe eine Studie ergeben, dass 27 Prozent der Männer und 29 Prozent der Frauen „zwischen 15 und 24“ im Jahr 2008 „noch Jungfrau“ waren – und damit waren die Zahlen höher als in den Jahren zuvor, denn 2002 hatte man nur 22,7 Prozent Jungfrauen unter den Frauen und 22,6 Prozent unter den Männern festgestellt.

Im Grunde benutzte man hier allerdings einen statistischen Trick: Denn die minderjährigen 15-17-jährigen Frauen waren naturgemäß eher Jungfrauen (60,3 Prozent) als die Volljährigen zwischen 18 und 19 Jahren (20 Prozent verbliebene Jungfrauen) – und dann ist die Luft schnell raus, denn bei den 20-25 jährigen behaupteten nur noch 12,3 Prozent, Jungfrau zu sein.

In der Studie wurde ebenfalls gefragt, ob es bei den Befragten gleichgeschlechtliche Kontakte gegeben hätte: Erstaunliche 13 Prozent der Frauen zwischen 15 und 44 gaben dies zu, während Männer nur zu 5 Prozent behauptete, gleichgeschlechtliche Kontakte gehabt zu haben. Obgleich die jungen Damen sich gerne mit ihresgleichen vergnügten, behaupteten nur 1,1 Prozent, lesbisch zu sein, und 3,5 Prozent sagten, sie seien bisexuell.

Interessant für das Lügenverhalten wäre diese Tatsache: Mehr als 10 Prozent der US-amerikanischen Teens, die mit Geschlechtskrankheiten infiziert waren, gaben an, niemals Sex gehabt zu haben. Wie viele Schwangere behaupteten, niemals Sex gehabt zu haben, ist unbekannt.

Wer sich tatsächlich für den Zahlenwust aus den USA interessiert, kann die Daten hier abfragen. (PDF)