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Vier Casual-Dating Anbieter in einem Test von "getestet.de"

„Getestet.de“ hat vier Casual-Dating-Anbieter angesehen und kommt dabei zu dem Schluss, dass der Testsieger prime-date.de heißt, dessen Note sich mit „gut“ (1,6) deutlich vom Wettbewerb abhob. Unsere Redaktion konnte sich allerdings kein genaues Bild von den Testkriterien machen – dies war allerdings beim gleichen Testanbieter auch schon vorher der Fall. Offenbar arbeitet man dort mit anderen Kriterien als andere Tester. Wegen der sehr unterschiedlichen Ergebnisse der verschiedensten Tests ist es uns nicht möglich, eine Stellungnahme abzugeben. Zudem ist es das erste Mal in der Testgeschichte, dass es ein Marktneuling sofort auf das Siegertreppchen schafft. Bei allen Vorbehalten, die wir im Moment noch gegenüber dem neuen Portal von FS24, „Secret“ hegen, muss allerdings auch dieser Neuling im Geschäft sehr ernst genommen werden. Wie immer halten wir Sie auf dem Laufenden – hier und in der Liebepur.

Andere kamen zu anderen Ergebnissen:

Singlebörsen-Vergleich (Link)
Partneragentur-Vergleich (Link)

Frau bei Casual Dating gesucht – äh – Frau?

Meine Liste möglicher Casual Dating Partner beginnt mit Frau N., die angibt, 40 zu sein und 65 Kilogramm zu wiegen, Geschlecht Frau. Eine echt schicke Frau mit schönem Po, den sie mir auf dem Bild auch gleich entgegenstreckt. Völlig unbehaart sei sie im Körper, und sowieso, sie macht einfach alles, zum Beispiel etwas, das man „bis zum Anschlag“ tun kann. Anal sowieso (wozu streckt sie mir sonst den Po entgegen), DP anal auch und beim Rest erröte ich – unbeschreibbar.

Ich stutze erst, als sie sagt, sie sei 1,80 groß – eine beachtliche Größe für eine Frau aber möglich, doch als ich genau hinsehe, dämmert mir: Frau N. ist ein Mann. Nun ja, Pech gehabt.

Die zweite Frau heißt dann auch gleich Pietro, ist weiblich und auch 38, aber eigentlich ist Pietro ein Paar, er ein bisschen älter als sie, gemitteltes Alter 38. Mindestens die Frau ist „extrem versaut“ und liebt sogar Fische. Darüber zu reden wäre ein bisschen zu viel, denke ich, und außerdem ist mir das mit den Fischen nun wirklich ein wenig zu „daneben“. Na, und klaro: Ein Paar hatte ich auch nicht gesucht, auch wenn er „Nylons und High Heels“ trägt – nein, nein, ich verzichte auf den Selbstversuch.

Die nächste Frau, Anna-Lisa, sieht ganz nett aus, ist 49, ist nicht bi und auch nicht spermasüchtig, will aber nur "von hinten" genommen werden. Gleichaltrig oder auch jünger soll der Herr sein. Sollte ich nun aufgeben? Nein, da kommt die Hausfrau, ebenfalls mit A., sagen wir mal Anastasia, und die sagt erst ganz brav, dass sie Mutter ist, eine Vollblutfrau und 36, doch dann prasselt ein Schwall von Ausdrücken auf mich ein, die ich sonst kaum kenne: Sie weist sich als „Matratze“ aus und bietet sich für „Parkplatzsex“ an, was noch mit einem halben Dutzend unwiederbringlicher Wörter garniert wird. Sie parliert eben gerne „Dirty“ – das verstehe ich ja, aber gleich im Profil?

Die Nächsten sind wieder Frauen, die aber eigentlich Männer sind, 48 und 38, beide mit schicken Fotos und einer mit „leckeren Fantasien“. Nun, ich verzichte mal auf die leckeren Herren, weil ich mich eigentlich doch eher nach einer Dame suchte, und dann nicht nach einer, die sich gleich als „versaut“ beschreibt.

Die hätte ich dann allerdings unter der „nächsten Nummer“ gefunden (ich bin wirklich scharf der Reihe nach vorgegangen, allerdings nur bei Frauen, die sowohl Fotos wie auch Profile veröffentlicht hatten). Die 46-jährige ist ebenfalls verheiratet, wie Anna-Lisa, heißt Rachel und wünscht sich eine Frau. Immerhin schreibt sie, dass sie „in ihren Fantasien tabulos“ ist, was halbwegs glaubwürdig zu sein scheint.

Bei so viel „Erfolg“ kam mir dann das erste offenkundige Hurchen entgegen: „Hier“ (ich verschweige, wo) gäbe es keine Infos und Kontakte sondern ausschließlich über ihre Webseite. Dort enthüllt sie, dass die Stunde bei ihr 100 Euro kostet – Taschengeld, versteht sich.

Uff – vielen Dank für den Besuch. Ich werde heute Abend in Lianes Bar gehen – die intime Gesellschaft von Buschbaby kostet zwar wesentlich mehr als 100 Euro, aber sie anzusehen, ist umsonst und wirklich lecker. Irgendwie beruhigt mich ja, dass es noch so was wie eine Realität gibt – so wahr ich Gramse heiße.

Anmerkung: Alle Namen wurden verändert. Wie die Stammleserschaft von Gramse weiß: Es gibt weder Liana, noch die Bar, noch Buschbaby. Die Webseite aber gibt es.