Skip to content

Werbung:

Sicherer Sex: Jauchegruben und Misthaufen gefällig?

Die Wissenschaft hat tief in die Pampe gegriffen – und dabei festgestellt, dass Fäkaliengestank die Kandidaten dazu veranlasst habe, „in Zukunft“ Kondome zu benutzen.

Also: Ladies, Damen und Frauensleute, wenn ihr eure Gelegenheitslover dazu veranlassen wollt, dass sie in jedem Fall Safer Sex ausüben, dann empfehle ich euch, demnächst in der Nähe von Jauchegruben oder Misthaufen zu vögeln, so wahr ich Gramse heiße.
Kategorien: casual dating | 0 Kommentare
Tags für diesen Artikel:
Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 3675 Klicks

Verführungen bei Rotlicht

selbst stripperinnen bevorzugen rotes licht


Jede bessere Hure hatte in früheren Zeiten einen roséfarbenen Schirm an ihrer Nachttischlampe. Heute sind Bordelle nicht selten sanfte rötliche Beleuchtung getaucht. Der Grund ist einfach, so einfach, dass ich jetzt nicht umhin komme, mal eine Verbraucherzeitschrift zu zitieren:

Fleisch sieht hinter der Theke schön rosa aus, das macht Lust auf mehr. Kein Wunder, denn es wirkt mit Hilfe von Rotlicht gleich frischer und appetitlicher.


Ich weiß, ich weiß, ihr tragt nicht eure Haut zu Markte, sondern wollt um eurer selbst geliebt werden, sogar beim Casual Dating. Aber die Sache mit dem Rotlicht, die solltest ihr euch doch mal überlegen. Wer nicht das Glück hat, beim Trödler einen roten Lampenschirm zu bekommen, erwischt vielleicht noch eine rot getönte Glühbirne (einfach auswechseln in einer gewöhnlichen Lampe) oder eine rote Lichterkette (möglichst LED), wie man sie zu Weihnachten hat.

Notmalerweise hat das Licht der alten Glühlampen einen hohen Rotanteil, besonders, wenn sie gedimmt werden – auch Kerzenlicht hat einen hohen Rotanteil. Doch je höher der Anteil an Rot im Spektrum ist, umso weniger werden Falten, Hautunreinheiten und sonstige kleine Mängel sichtbar.

Besonders wichtig ist der Tipp, wenn ihr einen wesentlich jüngeren Mann trefft: Verabredet euch immer abends, lotst ihn gleich in Lokale, in denen es kein grelles Weißlicht gibt, geht nicht mit ihm in Hotels mit greller Beleuchtung, und sondern nehmt ihn gleich mit an einen Ort, an dem ihr sicher wisst, dass ihr nicht plötzlich im Leuchtstoffröhrenlicht steht.

Solange er nur euer Gesicht und vielleicht euer Dekolleté sieht, ist es eigentlich nicht so wild mit dem Licht. Aber gerade, wenn der Moment der Wahrheit kommt und ihr in Dessous dasteht, wird das Licht immer wichtiger. Die Farben der Dessous verändern sich übrigens bei Rotlicht: Rot wird weißlicher, weiß wird rötlicher. Mit Schwarz erzeugt ihr einen starken Kontrast, den viele Männer mögen.

Was wir gar nicht oft genug sagen können: Zieht euren BH nicht sichtbar im Stehen aus, jedenfalls nicht, wenn ihr eure bereits etwas schlaffen Brüste durch einen Push-up-BH unterstützt habt. Kein Mann mag, wenn die Fassade zusammenbricht. Für den Morgen danach empfiehlt sich, einen schicken Hausmantel zu haben, denn dann wird er euch vielleicht noch einmal ausführlich ansehen wollen, und da verdeckt ihr Lieber die kleinen Mängel eures Körpers. Wenn eurem jungen Lover gefallen hat, was er von euch bekommen hat, dann kommt er mit dieser Taktik auf wieder.

Lady Porn Day - Damen Pornografie Tag

Am 22. Februar war, von uns kaum bemerkt, der Tag der Frauenpornografie. Dazu gab es ein Interview mit der Initiatorin, Rachel Rabbit White. (Aka "Rachel Rabbit Write").

Wir haben das Interview und die Webseite gelesen geben Ihnen eine Idee davon, was sich ändern müsste in der immer noch von Männern beherrschten Domäne der Pornografie.

Wenn man eine Frau ist und versucht, die Pornografie zu erkunden, ist dies ziemlich hart. Frauen werden nicht dazu angeregt, miteinander über Pornografie zu sprechen, ebenso wenig, wie wir dazu angeregt werden, über Masturbation zu sprechen und es gibt kaum frauenfreundliche Sachen, die uns anregen könnten. In der Frauen-Welt erwarten wir unsere ersten Orgasmus von einem Partner oder einer Partnerin. Dann glauben wir, dass wie unseren Sex-and-The-City Hitachi-Ogasmus mit geschlossen Augen bekommen. Aber Pornografie ist im Grunde nur ein anderes Werkzeug für unsere sexuelle Weiterentwicklung.


der klassiker - filmplakat (ausschnitt) zu "emmanuelle zwei" für den asiatischen markt
Frauen haben sich, so die Initiatorin, hätten sich ja bereits aufgemacht, um die Pornografie zu kreieren, die sie gerne sehen würden, und das sei nicht die übliche getürkte Lesbenszene zwischen gerade mal volljährigen Blondinen. Doch es gäbe da schon ein Problem, denn die neue Frauenpornografie käme überwiegend aus der Queer-Szene – und sie habe noch nicht viele Pornos für Hetero-Frauen gesehen. Doch was will denn eine Frau, die ganz normale Männer will – welche Pornografie sucht sie?

Im Grunde, so meint unsere Redaktion, könnte man das Wort „Pornografie“ ruhig weglassen. Unsere Miss Y, sucht seit Langem nach neuen, erotischen (und nicht pornografischen) Romanen, die erotische Frauenbilder zeigen – gleich, ob es nun rein heterosexuelle Frauen sind oder bisexuelle Frauen. Denn was derzeit in den üblichen Medien geboten wäre, seien die üblichen Klischees:

Frauen die …

- … Erotik lieben, sind Schlampen.
- … viel Sex haben, sind immer noch „Nymphoman“.
- … die auch mal Frauen vernaschen, sind immer „Bisexuell“.

Darüber hinaus sagt manchen Autorinnen die Schere im Kopf, die Fantasie ja nicht dorthin treiben lassen, wo Frauen gemein, hinterhältig oder gar brutal sind – das könnte ja den Feministinnen missfallen.

Daher dürft es noch ein weiter Weg sein, bis einmal wieder wirklich unverschämt anregende Romane von Frauen geschrieben werden – sei es für Frauen, für Männer oder einfach für lustvolle Zeitgenossen. Übrigens; Das berühmteste Buch von einer Frau über die ausgefallensten erotischen Erlebnisse dieser Erde ist nach wie von "Die Geschichte der O" - und der bleibteste Erotik-Film aller Zeiten für Frauen ist "Emmanuelle".

Wenn die Mutter die Tochter verkuppelt …

Kuppelmütter waren früher gar nicht so selten – auch in Deutschland nicht – sonst hätte es im Strafgesetzbuch damals bestimmt nicht diesen Kuppeleiparagrafen gegeben:

Als Verbrechen, dessen bloßer Versuch schon strafbar ist, erscheint die Kuppelei (schwere Kuppelei) dann … wenn der Schuldige zu den Personen, mit welchen die Unzucht getrieben worden, in dem Verhältnis von Eltern zu Kindern … steht. Die Kuppelei wird alsdann, selbst wenn sie weder gewohnheitsmäßig noch aus Eigennutz verübt wurde, mit Zuchthaus von 1 bis zu 5 Jahren und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte bestraft…


(Erläuterungen nach dem Deutsches Reichsstrafgesetzbuch, § 181 f., zitiert nach Meyers Lexikon , ca. 1880).

die schönheit des popos ...
In Deutschland wurde das Wort scherzhaft auch für bürgerliche Mütter verwendet, die ihre Töchter über den grünen Klee lobten, damit sie endlich unter die Haube kamen, was bekanntlich gar nicht so einfach war, zumal, wenn die Mutter Witwe war und keine ausreichende Mitgift in Aussicht stellen konnte. Trotz der vorübergehenden Verwendung in der Literatur hat sich der Begriff jedoch nicht erhalten - heute wird er nur noch in ganz wenigen Lexika erwähnt, unter anderem im großen Lexikon der erotischen Begriffe aus alter und neuer Zeit, "Lechzen".

bisweilen mit nackter brust ...
In den letzten Wochen wurde eine Geschichte aus China verbreitet: Eine junge Frau von 26 Jahren wurde angeblich von ihrer Mutter gefilmt, um sie „an den Mann zu bringen“, also endlich einen Ehemann für sie zu finden. Nur: Während des gesamten Films war sie überwiegend mit einem Handtuch bekleidet, das kunstvoll und knapp über Brüsten und Po drapiert war – und mal waren die Brüste zu sehen und mal der Po – zwar nie so lange, dass man die Dinge als „offensiv“ ansehen würde, aber eben lange genug, um neugierig zu machen. Vermutlich ging es gar nicht um Dating – sondern um Aufmerksamkeit für das Video. Das ist der Dame nun wahrhaftig gründlich gelungen - vor allem, weil die chinesische Regierung versucht, Pornografie und Nacktheit aus dem Internet fernzuhalten. Allerdings sprechen auch die gesellschaftlichen Normen Chinas dagegen, sich nackt im Internet zu zeigen.

Der Beitrag wurde uns aus einer Web-Quelle zugespielt und erschien in ähnlicher Wiese zuerst in der Liebepur
Kategorien: casual dating | 0 Kommentare
Tags für diesen Artikel:
Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 3277 Klicks

Schaffing Pschüschologisch – Fasching psychologisch

Fasching psychologisch - oder: Wie du dich auch verkleidest, du bist schon entlarvt

Verkleidete Emanze, echte Domina oder Fräulein Rühr-Mich-Nicht-An in ihrer Rolle als Peitschenlady?


Was, ihr wundert euch über die Überschrift? Macht nix. Nur ist es eben so: Du kannst heute keinen Furz mehr lassen, ohne dass dich jemand pschüschologisch abstempelt.

Jetzt ist ja Fasching, und statt dass du mal richtig die Sau rauslassen kannst, wirst du nun erst mal mit dem Röntgenblick beguckt: Ja, hinter dieser Verkleidung verbirgt sich doch was?

Am besten kam da kürzlich noch die Hexe weg. Früher hat man sie mal verbrannt, heute misst ihr der Psychologe „übersinnliche, geheimnisvolle Kräfte“ zu. Na klar, nur die Hexen und die Shrinks haben Zauberkräfte, wer sonst? Ein der Dotter, da lese ich doch noch mal weiter und lerne, dass die Frau im Nonnenkostüm „kein Sexleben haben will“, und da frage ich mich nun, ob das auch gilt, wenn sie unter der Kutte Push-up-BH und Strapse trägt.

Auch die Miezekatzen kommen nicht gut weg: Zwar kratzt, mauzt und kuschelt so ein Kätzchen gerne, aber nach der Demaskierung wird aus der Katz die graue Maus – spätestens nach Karnevalsschluss. Das haben wir zwar nicht ganz verstanden, aber das macht auch nix - immer noch besser, beim Fasching das Kätzchen zu zeigen als einen Mausert zu machen.

Eher Sexpositiv ist da die andere Uniformierte, die Krankenschwester, die hat nämlich eine sehr ausgeprägte Sexualität. So nach dem Motto: Na kleiner, leg dich hin, den Rest besorge ich dir schon. Oh ja, vielen Dank für die Auskunft.

Bleibe noch die Haremsdame – sie will das Objekt der Begierde Krallen, weil sie noch einen “sehr weitblickenden Rest des Kleides“ trägt. Schon toll, wohin die Kleiderreste so glotzen, nicht wahr? Gemeint war sicher, dass sie ihre Titten vorzeigt.

Tja, Freundinnen, was bleibt euch denn da? Die Dienstkleidung einer Amsterdamer Hure? Dominaoutfit? Oder doch gleich Rotkäppchen, mit Rock kurz unter dem Schritt endend? Oder als Minna, mit einem Pappschild „ich staub jeden ab“?Vielleicht auch als Jane (ihr erinnert euch sicher), der Gespielin von Tarzan, nur mit Felllendenschurz und sonst mit nix? Oder mal mit einer Metzgerschürze und hinten ganz blank? („Komm, du süßes Schweinchen, finde deine Erfüllung?“)

Oh, mein Gottchen, ich habe sie vergessen, die Non-Plus-Ultra Verleidung für alle Frauen, die nie älter als 14 geworden sind: die Prinzessinnenrolle. Nur: Die wird auch gleich durchschaut: Nach draußen hui, innen pfui.

ach, frau zauberin: wir würden jetzt gerne das kaninchen sehen
Männern ging es allerdings nicht besser. Insbesondere (wie könnte es anders sein) Männer in Damenkostümen sind dem Pschüscholog ein Gräuel: Entweder er ist sowieso ein Transvestit oder ein verkappter Schwuler.

Tja, da frage ich mich doch, als was die Frauen denn überhaupt noch gehen dürfen, wenn sie ihre Innerstes nicht gleich nach außen kehren wollen. Vielleicht als Zauberin mit Frack und Zylinder – Zauberer können schließlich noch viel mehr als Hexen. Wie, nur mit Frack und Zylinder? Nö, ein paar High Heels gehören auch noch dazu, so wahr ich Gramse heiße.

Anregungen aus: Marl aktuell

Bild oben ©:2010 by scoobsmx6, Bild links Fotomontage.