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Hier ist sie: Tila Tequila samt Embryo

Die angebliche werdende junge Mutter Tila Tequila schwelgt heute nur so in Kitsch und kündigt an, ihre Ruhmeskrone nun abzugeben. Klar, man kann leicht abgeben, was man nie getragen hat.

Schwülstig kommt sie auch sonst daher, die Dame Thien Thanh Nguyen. Zuvor hatte sie nichts, wofür sie leben konnte, schrieb sie heute – was richtig ist, denn was sie bisher zustande brachte, spottete jeder Beschreibung - darauf kann man einfach nicht stolz sein. Nun, ihr “Baby” so sagt sie, habe sie selbst erzeugt. Das wundert uns nun aber doch. Als dies zum letzten Mal geschah, ging im Osten ein großer Stern auf.

Ähm, wenn Sie das angebliche Ngyuen-Embryo wirklich sehen wollen – es ist hier.



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Tila Tequila bestätigt gerade ihre Schwangerschaft

Tila Tequila bestätigte gerade ihre Schwangerschaft, von der Klatschkolumnistinnen und –Kolumnisten seit längerer Zeit munkeln – kein Wunder, denn Frau Nguyen hatte ja schon genügend Gerüchte darüber ausgestreut.

Nun also dürfen Sie alle sich freuen und ärgern über die größte Vermarktungsaktion einer Schwangerschaft und Geburt seit Beginn der Zeitrechnung. Was bereits wieder alles aus Tila Tequilas Feder aka Tastatur floss, ist absolut unsäglich und auf typischem Tila Tequila-Niveau. Die Liebepur hat eine Übersetzung eines Teils der PR-Aktion, alles andere gibt es direkt bei Tila Tequila.

Übrigens: Danke an Bad Boy, der mich darüber informierte.

Nachgeschriebener Artikel - aus dem alten Mehrhaut-Magazin. Die Sache erwies sich später als billiger PR-Gag.

Die „englische Erziehung“ und die Weiberherrschaft

idealisierte darstellung der unterwerfung eines gentlemans
Nicht nur das „übers Knie“ legen, sondern auch die „englische Erziehung“ bewegt derzeit wieder einmal die Wellen des Internets, wie ich aus verschiedenen Anfragen entnehmen konnte. Wer nicht nur nach „Geschichten über englische Erziehung“ sucht, sondern wissen will, was "englische Erziehung", wird in unserem Lexikon fündig. Zwar handelt es sich eher um ein weltweites als um ein englisches Phänomen, und es hat nichts mit Erziehung im pädagogischen Sinne zu tun, aber es ist nun einmal zu einem fest gefügten Begriff der deutschen Sprache geworden.

Was ist denn nun die „englische Erziehung“? Sie finden den Begriff auch in unserem Lexikon für Anzeigenbegriffe erklärt, aber lassen Sie mich noch ein paar Worte darüber verlieren, die auch dort nicht stehen.

Das sexuelle Vergnügen bei der Flagellation der damaligen Zeit war noch eng mit der Schmerzlust gekoppelt. Die englischen Gentlemen, die sich damals kunstvoll den Hintern behandeln ließen, wurden nicht selten zugleich mit Fellatio versorgt, was deutlich macht, warum die Sache als so wild erotisch und verrucht dargestellt wurde. Entsprechend sprach man auch nicht von Flagellationsstudios, sondern von Flagellationsbordellen – denn das ist genau das, was sie waren. Um gleichzeitig die Hintern der Herren mit der Rute zu bedienen und die gegenseitige Körperhälfte von der „Frictrix“ bedienen lassen zu können wurden sogar spezielle Möbel unterschiedlicher Art ersonnen, von denn das berühmteste allerdings verloren gegangen ist, das „Berkley Horse“.

Eine der Besonderheiten „englischer Erziehung“ ist auch die Bestrafung von Gentlemen in den Unterkleidern einer Lady. Zur Literatur über die lustvolle Flagellation gehörte fast immer auch ein Abschnitt darüber, dass sich Herren in Frauenkleidung schlagen ließen – und nicht nur dies. Auch die anale Penetration gehörte zu den Sehnsüchten, die die Gentlemen mal lieber, mal weniger gerne über sich ergehen ließen, wenn sie sie eine Erziehung „unter dem Rock“ genossen. Die Moral war einfach: Wenn die Herren sich schon anmaßten, etwas in die Damen „hineinzustecken“, dann sollten sie gefälligst auch bereit sein, dieses Gefühl einmal selber zu erleben.

Die interessanteste, novellenartig und dabei hochgradig erotische Schilderung der „Erziehung“ eines jungen Gentlemans nach englischer Art heißt „Gynecocracy“ („Weiberherrschaft“) eines anonymen Autors, der unter dem Namen „Viscount Ladywood“ schrieb. Es ist in Deutschland antiquarisch oder aktuell als „Die Herrschaft der Frauen“ unter dem Autorennamen „Julian Robinson“ erschienen. Eine Neuauflage erschien jetzt wieder unter einem anderen Titel: "Unterm Pantoffel" heißt das Werk jetzt beim "Marterpfahl Verlag" - mit einem schrecklichen Titelbild, das ich Ihnen lieber vorenthalte.

Wirkliche authentische erotische Novellen aus englischen Flagellationsbordellen existieren nach meinem Wissensstand nicht, jedoch soll es gelegentlich im Internet eineiige nachempfundene Erzählungen geben.
Kategorien: casual dating | 0 Kommentare
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Zuzinka zeigt sich im Domina-Outfit

zuzinka ist nach eigenangaben studentin - was sie wohl studiert?
Erotische Bloggerinnen haben manchmal Vorzüge, die ich Ihnen leider nicht bieten kann – körperliche Schönheit, um nur ein Beispiel zu nennen.

Die Erotik-Blogerkollegin Zuzinka hat glänzende Seite, auf der sie sich virtuell vermarktet. Möglicherweise ist sie auch etwas dominant ist – jedenfalls war sie dieser Tage im Domina-Outfit auf ihrem Blog zu sehen. Der Rohrstock hat zwar noch gefehlt, aber man kann ja nie wissen – kommt Zeit, kommt Wartenbergs Rad. (wer es nicht versteht - das erklärt Ihnen die Redaktion gerne.)

Übrigens macht sie sich auch mit Zigarette ganz ausgezeichnet – viele Männer lechzen ja nach dominanten Damen, die ihnen Zigarettenglut in Brust- und Schamhaarnähe bringen.

Ich muss leider immer ein bisschen zurückhaltend mit dem Verlinken sein, da die junge Dame oft zu viel von ihrem Unterleib zeigt.

Bild © 2010 by Zuzinka

Cuckolds – die Vermarktung der Fantasie eines Seitensprungs

hahnrei / cucu / cuckold


Die Welt der Sekten hat überall eines gemeinsam: Neben merkwürdigen Ritualen pflegt man dort auch eine eigene Sprache. Alleine der Begriff klingt ja schon merkwürdig genug: „Cuckold“? Der Begriff wurde nach halbwegs verlässlichen Quellen bereits vor mehr als 500 Jahren benutzt, als man bereits wusste, dass das Weibchen des Kuckucks seine Eier in fremde Nester legt. Dem Zeitgeist folgend, wurden solche Umschreibungen gerne benutzt, um sexuelle Laster zu bezeichnen: Wenn eine Frau „fremd ging“, dann tat sie dies nach Art des Kuckucksweibchens, indem sie zu „einem Fremden ins Nest ging“. Der Ehemann wurde dann eben zum „Cuckcold“, denn aus Frankreich wechselte diese Bezeichnung auch nach England über, wo sie unter anderem von William Shakespeare als Metapher benutzt wurde.

Der Cuckold ist eigentlich ein "Hahnrei" oder "gehörnter Ehemann"

Ein Alternativbegriff ist ebenfalls populär: Jemanden „hörnen“ oder ihm „Hörner aufsetzen“. Der Begriff kommt aus der Praxis, dem kastrierten Hahn, der dann zum Kapaun wird. Dadurch wird er dann zum Hahnrei (Hahnreh), wozu wir diese Erklärung fanden: ((Brockhaus, 14. Auflage, 1894-1896)

Hahnrei, ein Mann, der von seiner Frau, indem sie sich zu einem andern hält, betrogen wird. Das Wort kommt zuerst bei Matthesius im 16. Jahrh. vor und ist vermutlich zurückzuführen auf den alten Gebrauch, jungen Hähnen bei dem Kapaunieren die abgeschnittenen Sporen in den verschnittenen Kamm einzusetzen, in den sie so fest wachsen, dass sie den Eindruck von Hörnern machen. Der von seiner Frau betrogene Ehemann wird also mit einem solchen Kapaun verglichen; er ist ein Hörnerträger oder Hahnrei, d. i. ein Hahn, der durch die ausgesetzten Hörner zu einem Rehbock gemacht ist, ursprünglich "Hahnreh" oder "Rehhahn" genannt, woraus Hahnrei missverständlich wurde. Im Französischen wird der Hahnrei. Cocu, altfranzösisch für coucou genannt - nach dem Kuckuck, dessen Weibchen seine Eier in fremde Nester legt (…) bekannt ist aus Shakespeare die Sage, dass der Kuckuck jeden Hahnrei anrufe.


Die Pornobranche verfälscht den alte Begriff Cuckold

Der gehörnte Ehemann war zwar schon immer ein Motiv erotischer Literatur und sogar erotischer Darstellungen aller Art, doch erst seit die Swingerszene, die BDSM-Szene und die Internet-Pornobranche miteinander vermengt wurden, steht der „Cuckold“ für ein Genre der besonders ordinären Pornografie. Seither werben zahlreiche allgemeine pornografische Seiten, aber auch spezielle Foren mit dem Begriff, der dabei teilweise extrem verfälscht wird. Denn „Cuckolding“ wird durch die pornografische Werbung zu einem Prozess, der von der Frau, dem „Hotwife“, nicht nur dominiert wird, sondern die auch das „Drehbuch“ für komplette Szenarien schreibt, in denen sie vom „Bull“, dem Liebhaber, in allen möglichen Stellungen beschlafen wird, während der unterwürfige „Cucky“ zusehen muss. „Bull“, „Cuckold“ oder „Cucky“ gehören zu dem bereits erwähnten Vokabular, mit dem die Adepten dieser Ausschweifungen ihre Rollen bezeichnen.

Auch der moderne, unterwürfige Cuckold hat Vorbilder

Solche Szenarien mögen als exklusiver Zeitvertreib durchaus existieren. Sie haben sogar literarische Vorbilder. Typisch dafür wären die Erlebnisse des Leopold Graf von Sacher-Masoch, der in seinem berühmten Roman „Venus im Pelz", zusehen muss, wie seine erwählte Pelzherrin Wanda einen jungen Künstler verführt und dabei in die gleiche Situation bringt, in die er sich selbst brachte: die völlige Erniedrigung aus Lust und Leidenschaft.

Voyeure beim Seitensprung der Ehefrau - Cuckolds

Ähnliche Formen der Verbindung von Masochismus und spielerischen sexuellen Ausschweifungen findet man auch in der modernen erotischen Literatur. In einem englischen Roman der Gegenwart wird sehr bildhaft geschildert, wie ein Cuckold-Treffen nach einem vorher festgelegten Drehbuch arrangiert und durchgeführt wird. Dabei erfüllt die lustvolle Ehefrau ihrem Mann den lange gehegten Wunsch, Voyeur einer Szene zwischen ihr und einem bestellten Liebhaber zu sein. Wie viele Geschichten aus dem Vereinigten Königreich wird auch diese mit einem trockenen Humor gewürzt – und die Geschichte erhält ein überraschendes Ende, das ebenfalls „sehr britisch“ ist und so nicht im Drehbuch stand, nämlich eine bisexuelle Variante.

Fantasie, sinnliche Realität oder Pornografie?

Offen bleibt bei alldem natürlich, ob der „Cuckold" als gedemütigter Ehemann eher ein Fantasieprodukt der Männer ist, oder ob es tatsächliche Frauen gibt, von denen als „Hotwife“ solche Impulse ausgehen. Völlig nebulös bleibt dabei auch, ob Frauen überhaupt Freude an solchen Fantasien haben. Da die Treffen, wenn sie in der Realität stattfinden sollen, sehr sorgfältig arrangiert werden müssen, ist die Frage, wie oft dies in „ganz gewöhnlichen Beziehungen“ wirklich vorkommt oder ob diese Ereignisse nicht eher in die Dogging-, Swinger- oder BDSM-Szene gehören.

Vergessen wir nicht den Ursprung aller pornografischen Schilderungen des „Cuckold-Themas: die Fantasie der Männer, zuzusehen, wenn die Geliebte, Freundin, Verlobte oder Ehefrau von einem anderen Mann beschlafen wird. Ob sie genauso viel Freude daran haben, wenn sie dies tatsächlich erleben?

Cuckolding - Zweifel überwiegen

Es wäre zu bezweifeln, wie denn überhaupt die Frage gestellt werden muss, ob es dem Paar, das sich darauf einlässt, wirklich gut tut. Drehen wir die Sache doch einmal um: Seit Frauen offener zu eigenen Fantasien stehen, kann man gelegentlich die Vorstellung hören, sie würden gerne zusehen, wie ihr Freund Sex mit einer anderen Frau hat, während sie selbst unbeteiligt bleibt. Als Fantasie und literarische Vorlage durchaus interessant, würde das Vorhaben in der tatsächlichen Ausführung aber von den meisten Frauen abgelehnt – die Gefahr, dass die Gelegenheitspartnerin dem Mann Lust auf weiterer Seitensprünge machen könnte, wäre für die meisten Frauen viel zu beängstigend.

Lediglich die Swinger- und Doggingliebhaber sind darüber offenbar anderer Meinung – doch sollte man sich auf das Niveau von Parkplatzsex (Dogging) begeben, um sich erotische Fantasien zu erfüllen? Wohl eher nicht. Menschen mit Rückgrat sollten zu ihren Fantasien stehen - aber sie sollten sich nicht dazu herablassen, sich in die Niederungen einer Unkultur zu begeben, in der Menschen nur noch sexuelle Objekte sind.

Titel: 17 Jahrhundert, Frankreich, Teil eines Kalenders