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Spießbürger, Presse, käuflicher Sex und eine Frau

Der Spießbürger und sein Verhältnis zum käuflichen Sex ist derzeit ein Presse-Dauerbrenner. Offenbar hat sich die gesamte deutsche Bürgersöhnchenpresse darauf eingeschworen, wie schlecht der Kontakt mit Huren ist. Gerade die Wirtschaftszeitungen haben dabei offenbar vergessen, dass der Kontakt mit manchen Vermögensberatern ungleich gefährlicher ist, wie das Beispiel eines prominenten Schauspieler zeigt. Auch wäre es vielleicht sinnvoll gewesen, einmal hinter die Kulissen des Strukturvertreter-Unwesens zu schauen. Aber das brächte natürlich nicht die Auflage, die diese lächerlichen und fadenscheinigen Berichte „in Sachen Moralinsäure“ gebracht haben.

Auf Telepolis schreibt Ayleen Saskia Habersfeld etwas über ihr Liebesleben, über die käufliche Liebe und darüber, dass erwachsene Frauen mit ihrer Sexualität machen können, was sie wollen.

Originaltext:

Die Gleichberechtigung hat es ermöglicht, dass Frauen wie ich sich nicht mehr schämen müssen für ihre Lustempfindungen, für ihre Libido. Die derzeitigen Artikel zum Thema Feminismus aber sind so geschrieben, als wäre es schlimm, die eigene Lust auszuleben.


Bliebt noch eines anzumerken: Der Feminismus will die Rechte der Frauen dort verteidigen, wo es nichts mehr zu verteidigen gibt – sie haben sie bereits. Gleichzeitig versucht er aber, Frauen in die Moralvorstellungen des 19. Jahrhunderts zurückzukatapultieren, wohl wissend, wie janusköpfig dieser Versuch ist, denn die Lust ist so allgegenwärtig, dass sie sich andere Ventile sucht - bei Frauen wie bei Männern.

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