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Wenn Männer zu Frauen erzogen werden …

Geschrieben von Ubomi Ulobi • Donnerstag, 2. Juni 2011 • Kategorie: casual dating geheimnisse
Wenn Männer zu Frauen erzogen, umerzogen oder anderweitig mit Zuckerbrot und Peitsche „feminisiert“ werden, dann ist man entweder auf einer pornografischen Webseite gelandet, oder bei den Damen, die dergleichen als Profession betreiben. Viel seltener kommt man auf einer der Literaturseiten, auf denen es sinnliche Schilderungen dieser Art der (Um-)erziehung gibt.

Im Grunde genommen handelt es sich bei den meisten dieser Werke, die teils nicht reizlos sind, um Geschichten von älteren Gouvernanten und jungen Zöglingen. Die jungen Männer, die sich noch nicht recht klar sind über ihre geschlechtliche Identität, werden belohnt, wenn sie sich „wie Mädchen“ benehmen und bestraft wenn sie jungenhafte Allüren an den Tag legen. Dazu gehört selbstverständlich auch das Einkleiden in weibliche Kleidungsstücke von Kopf bis Fuß und von der Wäsche bis zum Rock.

Was begeistert an der Umerziehung in der erotischen Literatur?

Auf der einen Seite ist es der Wunsch der Männer, einmal ein bisschen weiblich sein zu dürfen, aber keine Verantwortung dafür zu tragen. Dieses Motiv finden wir häufig in der erotischen Literatur: Man tut etwas Anrüchiges, kann aber die Verantwortung dafür auf eine andere Person abschieben. Dann ist da aber auch der Wunsch mancher Frauen, einmal ganz Herrin zu sein und die männlichen Mäuschen nach der eigenen Pfeife tanzen zu lassen.

die perfekte dame ... oder?
Die Konflikte treten auf, wenn die Verweiblichung weiter geht, als ursprünglich geplant: Dann stellt die Herrin den Mann, sinnlich geschminkt und in Frauenkleider gehüllt, einem anderen Mann als Tischdame vor. In der Literatur kein Problem, stellt diese Situation für jeden „wirklichen“ Mann eine Paniksituation dar, doch anders als im richtigen Leben kann die Literatur elegant solche Klippen elegant umschiffen. Am Ende wird sich herausstellen, dass der Herr kein Herr war, sondern eine Dame in Männerkleidern.

Im Gegensatz zur Pornografie, die ja immer nur „in eine Richtung“ geht, kann die erotische Literatur mehr. So kann man den inzwischen völlig an die weibliche Rolle angepassten jungen Mann von Zeit zu Zeit daran erinnern, dass er eben auch ein Mann ist – und ihm gar die eine oder andere sexuelle Gunst erweisen lassen, die man nur einem Mann schenken kann.

Ob es eine wirkliche Umerziehung eines Mannes zur Frau gibt, ist fragwürdig. Unumstritten ist hingegen, dass Männer die Rolle von Frauen annehmen können – ob mit spielerischem Nachdruck oder ohne. Wie erfolgreich sie allerdings dabei sind, ist umstritten. Die perfekte Imitation einer Frau erfordert jahrelange Übung und entscheidet sich nicht beim Busen, sondern in der Wandlungsfähigkeit. Längere Zeit von einem sonoren Bariton in eine verführerische Altstimme zu verfallen, ist weitaus aufwendiger, als sich einen künstlichen Busen anpassen zu lassen, der ein paar Stunden durchaus echt wirken kann.

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intime begegnungen

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Die Lust, sich schön zu machen - die Lust, schön zu sein

Recht viele Menschen können heute Lust von Liebe trennen. Vielleicht konnten sie es immer, aber sie durften nicht sagen. Männer wollten nicht als „Lustmolche“ verspottet werden, und Frauen nicht als Schlampen diffamiert.

Das Werkzeug von Mutter Natur, um uns zum Paaren zu veranlassen, heißt Wollust, nicht Liebe. Liebe ist eine Überhöhung eines sozialen Gefühls, der innigen Verbundenheit miteinander. Wenn man so will, haben Sex und Liebe gar nicht viel miteinander zu tun. Auch die Reihenfolge stimmt nicht wirklich: Erst Liebe, dann Sex. In Wahrheit ist es umgekehrt: Erst schüttet unser Körper unser Hirn mit Drogen zu, damit wir meschugge genug sind, uns der Wollust zu unterwerfen. Dann erst entwickeln wir die Liebe füreinander, also den sozialen Klebstoff, der uns aneinanderbindet.

Causal Dating ist der Ausdruck einer Zeit, die Lust von Liebe zu trennen weiß. Das Märchen, eine Frau müsse erst in Liebe zu einem Mann verfallen, bevor sie sich hingibt, ist ziemlicher Unsinn. Denn nicht Liebe, sondern die Vorstufe von Sex, die Geilheit, ist nötig, um den Körper in Stimmung zu bringen. Fast ein Jahrhundert war man der festen Überzeugung, Frauen würden überhaupt nicht geil. „Das sexuelle Verlangen des gesunden und wohlerzogenen Weibes ist ein Geringes“, schrieb Ende des 19. Jahrhunderts sinngemäß ein bekannter Psychiater.

Frauen sind die eigentlich entscheidenden Kräfte in der gesamten Szenerie des „Casual Dating“, wie auch aller anderen erotischen Affären. Wenn Sie sich nicht in das Spiel einbringen, ist der „Markt“ gestorben. Ob es nun „sozial korrekt“ ist oder nicht: nahezu das gesamte Marktgeschehen auf dem Tummelplatz Leidenschaften, Lüste und Beziehungen liegt in den Händen der Frauen, die sich diesem Markt öffnen.

Weil das so ist, kann auf diesem Liebesmarkt alles Geschehen – oder gar nichts. Ich hoffe sehr, dass diese Mischung von Unterhaltung und Information dazu beiträgt, Ihnen klarzumachen, wie wichtig es ist, Causal Dating richtig einzuordnen. Es ist ein Spiel mit der Lust auf einem hohen Niveau – mit Frust und Lust, Gefahren und Erleuchtungen.

In diesem Sinne – werden Sie intim, und sündigen Sie aus vollem Herzen, um das ganze Vergnügen einzuheimsen.