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Der Reiz des Verbotenen hängt in der Luft … für fünf Franken

Da ich garantiert keinen Selbsttest bei Ashley Madison Schweiz machen würde, bin ich recht froh, dass mir Denise Jeitziner vom Tagesanzeiger zuvor gekommen ist. Dabei stellte sie vor allem fest, wie schick es ist, am Reiz des Verbotenen zu partizipieren. Das Prinzip von Asley Madison, so fand sie, sei schon raffiniert, und mal kurz für euch aufgeschrieben: Man zahlt nicht pauschal, sondern kauft die Hauswährung gegen Fränkli oder Euro – und die braucht man, um den Damen und Herren eine E-Mail zu schicken. Für 100 Schweizer Franken kann man etwa 20 Mal eine Dame anschreiben - macht fünf Franken pro angedachtem Seitensprung, denn ausgeführt ist er damit ja noch nicht. In Deutschland kostet dies laut Singlebörsen-Vergleich 69 Euro (ohne Gewähr).

Das eigene Profil? Natürlich war es „getürkt“ – zwischen Wahrheit und dem besten Marktargument schwankend, wählte sie die selbstverständlich das bessere Marktargument – wie wahrscheinlich 90 Prozent der Damen, die sich bei Seitensprungagenturen tummeln.

So richtig „angespitzt“ war die Redakteurin von keinem der Herren … nun, es war ja auch nur eine Stippvisite … und der Reiz des Verbotenen war absolut gratis.

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