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Wenn Frauen zu dritt im Bett sein wollen – wie und mit wem?

Geschrieben von Induna • Samstag, 7. Mai 2011 • Kategorie: stino, bi und schwul
Angeblich sollen es ja Frauen ja gerne zu dritt mögen: Die Zahlen überschlagen sich, wie viele Frauen „einen Dreier“ wollen, und gerade wusste DUREX, dass es 33 Prozent der Frauen sein sollen, die sich gerne zu dritt im Bett tummeln würden.

Fragt sich nur, mit wem. Ist ihr Traum, zwei junge, potente Liebhaber zu haben? Und wenn ja, was stellen sich Frauen vor, was mit ihnen (und mit ihr) dabei geschehn soll? Damit gar nicht erst Zweifel entstehen: Wir meinen die Realität – denn dass Frauen gerne träumen und ihr sexuellen Fantasien in alle Richtungen gehen können, ist von vornherein klar: Gedanken sind frei, wenn man sie nicht selbst einzäunt.

Wenn sich drei Körper berühren

dreier - aktiv sein oder voyeur sein?
Selbst in den edelsten Foren macht man sich Gedanken, wie die Sache aussehen könnte … und dazu gehört nicht nur, wie der Mann psychisch darauf reagiert, wenn „seine“ Frau in seiner Anwesenheit noch mit einem anderen Mann Geschlechtsverkehr hat. Vielmehr machen sich Frauen und Männer Gedanken darüber, wie die die Körper der Drei zueinanderfinden, und wie viel Überwindung es einen Mann gegebenenfalls kostet, beim Dreier auch den anderen Mann zu berühren – was eigentlich unausweichlich ist. Allein der Gedanke, „Wand-an-Wand“ einen fremden Penis zu spüren schreckt viele Männer ab. In Formen wird bisweilen heftig diskutiert, ob homophobe Männer überhaupt Dreier mit Frauen haben können, während eigentlich klar sein dürfte, dass homophile Männer Freude daran haben müssten, oder mit anderen Worten: Ein bisschen Bi-Neigung würde zumindest die Sinnlichkeit eines intimen Dreiers fördern, der nicht aus „purem Sex“ besteht.

Ausschließlich Sex? Oder beinhaltet ist ein Dreier auch Sinnlichkeit?

Die Frage, mit wem man einen Dreier haben kann, ist also gar nicht so einfach. Wenn Sex „nur“ Sex ist und damit eigentlich belanglos, dann besteht bei manchen MMF-Dreiern wohl nur die Frage nach den besten Verwendungsmöglichkeiten der Männer, falls eine Frau die Initiatorin des Dreiers war.

Doch wenn alles wirklich sinnlich und lustvoll ablaufen soll? Reicht es dann, wenn alles „nur Sex“ ist? Wahrscheinlich eher nicht, denn selbst beim Dreier wollen Frauen lustvolle Intimität.

Mann-Mann-Frau oder Frau-Frau-Mann?

Die Frage nach dem Dreier ist natürlich nicht auf die Beziehung Frau-Mann-Mann beschränkt. Frauen reden zwar nicht darüber, aber auch die Konstellation Frau-Frau-Mann wird von ihnen gerne einmal in Betracht gezogen, und hier zeigt sich, dass es Missverständnisse gibt: Ein Teil der Frauen verurteilt diese Konstellation, weil sie angeblich „den Mann begünstigt“, und zwar nicht nur sexuell, sondern auch voyeuristisch.

Andere zweifeln daran, ob der Mann tatsächlich der Begünstigte eines FFM-Dreiers ist und nehmen eher an, dass eine der Frauen die beiden anderen Partner sexuell „anleiten“ muss, um das größte Vergnügen aus dem Dreier zu ziehen.

Ist es eine Machtfrage, wie man sich beim Dreier fühlt?

Die unterschiedlichen Meinungen scheinen aus drei konträren Auffassungen zu bestehen, die beim Dreier wirksam werden können:

1. Alle sind gleichberechtigt und geben und bekommen im Spiel zu dritt alles, was möglich ist.
2. Ein Paar (zwei Frauen, zwei Männer oder ein Bi-Paar) spielen mit der dritten Person, der im Spiel weniger Rechte zugesprochen werden als den beiden anderen.
3. Eine Person beherrscht das Spiel mit beiden anderen und setzt sie so ein, dass sie allein die größte Befriedigung aus dem Dreier bekommt.

Es kommt, wie so oft im Leben, also darauf an, wie die Spielregeln des Dreiers sind – und das Problem dabei scheint zu sein, dass sie nicht festgeschrieben sind, sondern sich während der Aktivitäten zu dritt wandeln – ein Phänomen übrigens, das von vielen Menschen berichtet wird, die sich an einem Dreier beteiligten.

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Die Lust, sich schön zu machen - die Lust, schön zu sein

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Das Werkzeug von Mutter Natur, um uns zum Paaren zu veranlassen, heißt Wollust, nicht Liebe. Liebe ist eine Überhöhung eines sozialen Gefühls, der innigen Verbundenheit miteinander. Wenn man so will, haben Sex und Liebe gar nicht viel miteinander zu tun. Auch die Reihenfolge stimmt nicht wirklich: Erst Liebe, dann Sex. In Wahrheit ist es umgekehrt: Erst schüttet unser Körper unser Hirn mit Drogen zu, damit wir meschugge genug sind, uns der Wollust zu unterwerfen. Dann erst entwickeln wir die Liebe füreinander, also den sozialen Klebstoff, der uns aneinanderbindet.

Causal Dating ist der Ausdruck einer Zeit, die Lust von Liebe zu trennen weiß. Das Märchen, eine Frau müsse erst in Liebe zu einem Mann verfallen, bevor sie sich hingibt, ist ziemlicher Unsinn. Denn nicht Liebe, sondern die Vorstufe von Sex, die Geilheit, ist nötig, um den Körper in Stimmung zu bringen. Fast ein Jahrhundert war man der festen Überzeugung, Frauen würden überhaupt nicht geil. „Das sexuelle Verlangen des gesunden und wohlerzogenen Weibes ist ein Geringes“, schrieb Ende des 19. Jahrhunderts sinngemäß ein bekannter Psychiater.

Frauen sind die eigentlich entscheidenden Kräfte in der gesamten Szenerie des „Casual Dating“, wie auch aller anderen erotischen Affären. Wenn Sie sich nicht in das Spiel einbringen, ist der „Markt“ gestorben. Ob es nun „sozial korrekt“ ist oder nicht: nahezu das gesamte Marktgeschehen auf dem Tummelplatz Leidenschaften, Lüste und Beziehungen liegt in den Händen der Frauen, die sich diesem Markt öffnen.

Weil das so ist, kann auf diesem Liebesmarkt alles Geschehen – oder gar nichts. Ich hoffe sehr, dass diese Mischung von Unterhaltung und Information dazu beiträgt, Ihnen klarzumachen, wie wichtig es ist, Causal Dating richtig einzuordnen. Es ist ein Spiel mit der Lust auf einem hohen Niveau – mit Frust und Lust, Gefahren und Erleuchtungen.

In diesem Sinne – werden Sie intim, und sündigen Sie aus vollem Herzen, um das ganze Vergnügen einzuheimsen.