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Affären bedeuten Anerkennung

Affären sind verpönt, gelten als gefährlich und eheschädlich. Das sind sie sicherlich auch, aber warum haben wir sie dann? Ob sinnliche Musen, Betthäschen oder eine alternative Beziehung „zur Linken“ alles dient dazu, und anerkannt und vielleicht sogar geliebt zu werden. Dies meint jedenfalls der US-amerikanische Therapeut David Schnarch, mit dem „Der Westen“ ein Gespräch führte. Dabei sagte der Therapeut etwas, das für viele Frauen und Männer wichtig sein könnte:

Es ist viel einfacher, erotische Fantasien mit einem Menschen auszuleben, der für uns gar nicht so sehr wichtig ist.

Bekanntermaßen finden „erotische Fantasien“ in Parallelwelten statt – und ihre Akteure und Aktricen mit Menschen zu besetzen, mit denen wir auf keinen Fall den Alltag teilen wollen, erscheint mir nicht so abwegig.

Solange alles in Parallelwelten bleibt, ergibt sich natürlich auch die Frage, ob es wirklich „Seitensprünge“ sind, die da stattfinden. Die Schwierigkeit aller Affären besteht ja darin, dass es Verwicklungen innerhalb derselben Welt gibt, nämlich dann, wenn der Chef mit der Sekretärin schläft oder die Ehefrau mit dem besten Freund des Mannes.

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