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Solide Frauen und wie sie Huren betrachten

Einst duften Frauen noch in die Altonaer Bordellstraße „Peterstraße“ gehen, und dort konnte man dann folgende Beobachtung machen:

Es lohnt sich, diese beobachtenden Frauen zu beobachten. Sie äugen umher mit Blicken, in denen Lüsternheit und etwas vom Neid schimmert, Aber ihre Worte sind ätzende Kritik, höhnende Verachtung und geschauspielerter Ekel. Die Bordelldirnen … sind die Verachtung dieser sogenannten anständigen Frauen gewöhnt und verachten wieder diese Verachtung. Hinter dem Schweigen dieser Dirnen lacht stumm der Hohn, sie wissen, dass die Männer, die den schmähenden Frauen stumm zuhören, mit ihren Phantasien längst hinter jene roten Vorhänge geeilt sind …


Recht ähnlich betrachten heute noch viele Ehefrauen und Freundinnen die Huren – und die Darstellerinnen pornografischer Filme auch. Doch wenn man sie mitnimmt auf eine Veranstaltung, auf der sich schöne Frauen lustvoll ausziehen, dann ruhen ihre Augen auf jeder Geste dieser Frauen. Wollen wir hoffen, dass sie nicht nur neiden, sondern sich ein wenig abgucken von dem, was eine Stripperin einfach besser kann.

Alter Text: Gotthold Lehnerdt, in "Sexualkatastrophen", vermutlich erschienen 1926, Herausgegeben von Dr. Ludwig Levy-Lenz.

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