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Prostitution: Alles wird anders – die Dienstleistungen auch

Geschrieben von Induna • Mittwoch, 12. Januar 2011 • Kategorie: casual dating bezahlt
Der Berliner Tagesspiegel hat etwas sehr Sinnreiches getan: Ein Artikel über Sexarbeiterinnen erschien dieser Tage nicht mehr in der Rubrik „Vermischtes“, sondern im Wirtschaftsteil.

rotlichtgegend minderer qualität
Der Autor beleuchtet unterschiedliche Arbeitsplätze: Vom Straßenstrich bis zur Edelprostitution – und stellt fest: Bezahlter Sex kann heute in Berlin einmal 15 Euro und dann wieder 1000 Euro kosten, denn die Qualitäten sind so unterschiedlich wie die Ansprüche der Kunden: Die Branche diversifiziert sich, braucht Spezialistinnen für alle Fälle. Zwar gab es die Elendsprostitution wie auch die Edelprostitution schon immer, doch heute ist dennoch alles ein wenig anders: Das Internet erlaubt vielfältige Nischenprostitution von Hausfrauen und Amateurinnen, und sogar „Sexualassistenz“ – die Anhebung des Lustgenusses für alte und behinderte Menschen.

Der Artikel ist bis nach Schweden vorgedrungen, wo Freier bekanntlich abgestraft werden, während Huren ihrem Beruf ungehindert nachgehen können – wie dies sein kann, ist ausschließlich schwedischen Gehirnen plausibel, und niemandem sonst. Insofern beachtet man die Entwicklung in Deutschland mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn ungeachtet jüngster Verurteilungen wegen Geldzahlungen an Huren hat sich die Branche in Schweden inzwischen ganz auf das Escort-Geschäft konzentriert: Begleitung ist nicht strafbar, Sex im Prinzip auch nicht, und wenn eine Frau gutes Englisch oder gar Schwedisch spricht, und nicht aussieht wie eine Hure, dann ist sie auch keine – eine schwedische Logik, die begreifen mag, wer will.

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intime begegnungen

Intime Begegnungen – Lust oder Frust? Hier schreibt der Chef über den Sinn dieser Seite
Die Lust, sich schön zu machen - die Lust, schön zu sein

Recht viele Menschen können heute Lust von Liebe trennen. Vielleicht konnten sie es immer, aber sie durften nicht sagen. Männer wollten nicht als „Lustmolche“ verspottet werden, und Frauen nicht als Schlampen diffamiert.

Das Werkzeug von Mutter Natur, um uns zum Paaren zu veranlassen, heißt Wollust, nicht Liebe. Liebe ist eine Überhöhung eines sozialen Gefühls, der innigen Verbundenheit miteinander. Wenn man so will, haben Sex und Liebe gar nicht viel miteinander zu tun. Auch die Reihenfolge stimmt nicht wirklich: Erst Liebe, dann Sex. In Wahrheit ist es umgekehrt: Erst schüttet unser Körper unser Hirn mit Drogen zu, damit wir meschugge genug sind, uns der Wollust zu unterwerfen. Dann erst entwickeln wir die Liebe füreinander, also den sozialen Klebstoff, der uns aneinanderbindet.

Causal Dating ist der Ausdruck einer Zeit, die Lust von Liebe zu trennen weiß. Das Märchen, eine Frau müsse erst in Liebe zu einem Mann verfallen, bevor sie sich hingibt, ist ziemlicher Unsinn. Denn nicht Liebe, sondern die Vorstufe von Sex, die Geilheit, ist nötig, um den Körper in Stimmung zu bringen. Fast ein Jahrhundert war man der festen Überzeugung, Frauen würden überhaupt nicht geil. „Das sexuelle Verlangen des gesunden und wohlerzogenen Weibes ist ein Geringes“, schrieb Ende des 19. Jahrhunderts sinngemäß ein bekannter Psychiater.

Frauen sind die eigentlich entscheidenden Kräfte in der gesamten Szenerie des „Casual Dating“, wie auch aller anderen erotischen Affären. Wenn Sie sich nicht in das Spiel einbringen, ist der „Markt“ gestorben. Ob es nun „sozial korrekt“ ist oder nicht: nahezu das gesamte Marktgeschehen auf dem Tummelplatz Leidenschaften, Lüste und Beziehungen liegt in den Händen der Frauen, die sich diesem Markt öffnen.

Weil das so ist, kann auf diesem Liebesmarkt alles Geschehen – oder gar nichts. Ich hoffe sehr, dass diese Mischung von Unterhaltung und Information dazu beiträgt, Ihnen klarzumachen, wie wichtig es ist, Causal Dating richtig einzuordnen. Es ist ein Spiel mit der Lust auf einem hohen Niveau – mit Frust und Lust, Gefahren und Erleuchtungen.

In diesem Sinne – werden Sie intim, und sündigen Sie aus vollem Herzen, um das ganze Vergnügen einzuheimsen.