Mehrhaut braucht Kooperation

Dienstag, 9. März 2010

Seit ich dieses Blog betreibe, habe ich zwar ungewöhnlich viele Besucher, aber nicht genügend Einnahmen, um dieses Blog von einer kleinen, aber feinen Privatpublikation in ein brauchbares Geschäftsmodell zu überführen.

Ich suche also die Kooperation – mit Unternehmen, die beispielsweise einschlägige Produkte (Liebesspielzeuge, Erotikbekleidung, Bücher) herstellen oder vertreiben. Nach einer Zeit der Kooperation wird auch eine Übernahme angeboten. Bitte machen Sie mit keine Affiliate-Angebote, da ich diese grundsätzlich ablehne.

Bitte senden Sie Ihr Angebot oder Ihren Vorschlag mit Ihrer Telefon-Nummer an mich, damit ich schnell darauf reagieren kann.

Flagellation: Mrs. Berkleys Nachfahren auf dem Lande

Montag, 8. März 2010
sex gegen geld

Jeder, der über historische Erotik und die Bordelle der Vergangenheit forscht, wird früher oder später auf den Namen von Mrs. Berkley stoßen, jener englischen Lady, die mit einem Flagellationsbordell ein unbeschreibliches Vermögen machte.

Heute allerdings wäre Mrs. Bekeley vermutlich schlecht dran: Sie müsste den Angriff der britischen Polizei fürchten. Jene nämlich hat gerade ein „illegales Flagellationsbordell“ in einer englischen Kleinstadt, Lee Mill in South Devon. Die britische Polizei hatte offenbar einen Großeinsatz benötigt, um das Bordell in einem Einfamilienhaus zu filzen – und man fand in der Tat ein gut ausgestattetes Flagellationsbordell, das sich offenbar auch zur Produktion von Filmen eignete.

Nun sind illegale Bordelle sicher ein Fall für die Polizei, aber das süffisante Gehabe und die Zurschaustellung der beschlagnahmten Gegenstände hatte doch den Beigeschmack einer etwas lächerlichen Showveranstaltung, zumal ein bei der Razzia gefundenes Hakenkreuz sehr dekorativ in Richtung Kamera gelegt wurde – man muss freilich dazu wissen, dass die Benutzung dieses in Deutschland verbotenen Emblems in britischen „Dungeons“ kaum etwas Besonderes darstellt. Man hat eben seine eigenen Vorstellungen vom Umgang mit der Geschichte, die nun gar nicht so die „feine englische Art“ sind. Für Voyeure der besonderen Art aka bürgerliche Zeitungsleser hat die örtliche Tageszeitung Herold sogar ein Video gedreht, das alle Einzelheiten des Flagellationsbordells zeigte – da kann man sich mal so richtig sattsehen und empören, nicht war, Bürger?

Wie auch immer, wenn es denn einer Moral bedarf: Flagellanten, haltet euch ferne von den Wohnsiedlungen der „braven Bürger“, und errichtet eure Etablissements in verlassenen Industriegebieten.

Via: Law and Sexuality Blog

Die Ortszeitung mit dem Video für Voyeure

Die Mail, längst Bestandteil der britischen Sensationspresse.

Wohin geht der Weg erotischer Blogs?

Sonntag, 7. März 2010

Erotische Blogs haben es so schwer wie Frauenzeitschriften – man kann entweder die fünf (setzen Sie irgendeine andere Zahl unter 10 ein, es stimmt immer) Lieblingsthemen variieren, die unsere lechzende Leser- oder besser Beguckermeute umtreiben, oder aber die Grenzen überschreiten. Tut man Letzteres, landet man früher oder später in irgendwelchen mehr oder weniger geheimen Sex- und Pornofiltern. Was viel nicht wissen: Nicht nur die Suchmaschinen verwenden teilweise unsinnige Pornofilter, die lächerlichsten und laienhaftesten Filtersysteme werden von Unternehmen angewendet, die nicht wollen, dass ihre Mitarbeiter sich während der Arbeitszeit mit Sex beschäftigen. Es kann durchaus sein, dass Ihnen diese Seite nicht angezeigt wird, weil alleine das Wort „Sex“ vorkommt – ei pfui Teufel.

Auf der anderen Seite weiß jeder Webmaster, dass fast nur Informationsausscheidungen, wie sie in der Boulevardpresse üblich sind, wirklich punkten. B-Promis, Sexaffären, Sexsucht, gelebte Bisexualität und dergleichen kommen immer an.

Gerade hat Cassy einen Beitrag geschrieben, der in diese Richtung geht. Er ist sehr lang, und ich will nicht auf jedes Wort eingehen, möchte aber zitieren:

„Ich bin auf starke Männer (wie auch auf starke Frauen) angewiesen, um mich selbst weiterzuentwickeln. Also werde ich den Teufel tun und sie – auf welche Art und Weise auch immer – herabsetzen. Und weil ich das im realen Leben nicht tue, werde ich es in der virtuellen Welt nicht anders handhaben!“


Damit schlägt sie ein weiteres Kapitel auf: Die meisten Blogs haben die Erotik längst eingepackt, weil damit niemand wirklich punkten kann, und schreiben über das, was besser geht: Nackte Weiber eben schräge Beziehungen und vor allem jede Menge Sex. Der Trend allerdings, das andere Geschlecht madigzumachen, ist ja nicht nur bei Männern beleibt – auch Frauen stricken weiterhin kräftig an einer „Wir-sind-das-bessere-Geschlecht“-Philosophie.

Doch wir können wir eigentlich Erotik und Sinnlichkeit wiederbeleben? Wie können wir wieder mehr die geheimen Wünsche in den Hirnen ansprechen, statt zu sagen, wie oft jemand geblasen, geleckt, gedeckt oder meinetwegen geschlagen wurde?

Ganz klar: Uns allen fehlen junge Talente, die ihre eigenen Erlebnisse oder Fantasien so in die Welt bringen können, das andere sich spontan aufs Bett legen und denken: „Ach, wie sinnlich dieser Artikel doch ist“.

Nein, ich kann es nicht besser – aber wer kann es denn eigentlich? Wo bleiben die jungen, wirklich erotischen Autorinnen und Autoren, die etwas anderes schreiben können als „beim Vorstellungsgespräch musste ich mich erst einmal nackt ausziehen?“

Wenn Sie antworten wollen: ernsthaft bitte.

Werden JAL-Stewardessen den Fetisch-Markt versorgen?

Samstag, 6. März 2010
fetischlust

Stewardessen der Japan Airlines (JAL), die heute besser „Flugbegleiterinnen“ genannt würden, sollen nach Ansicht verschiedener Medien in Verdacht stehen, ihre Uniformen demnächst am Markt der Uniformfetischisten zu verkaufen. Dies könne eine Folge der Entlassungen sein, die aufgrund drastischer Sparmaßnahmen notwenig geworden sei.

Nachdem es verschiedene Presseberichte gab, die alle auf diesen TIMES-Artikel zurückzuführen sind (unter anderem auch im SPIEGEL) dichtete die BILD-Zeitung heute, „Sex-Industrie fliegt auf Uniformen von Japan Airlines“. Abgesehen von dem falsch gebrauchten Namen „Industrie“, der inzwischen allerdings fast alle Presseorgane verseucht hat, ist es nicht die Porno-Branche, die scharf auf diese Uniformen ist. Vielmehr sind es einzelne, reiche fetischistische Sammler, die diese Uniformen möglicherweise zu den angegebenen Fantasiepreisen kaufen würden. Während die BILD-Zeitung den „Daily Telegraf“ zitierte, der einen Preis von angeblich 2.200 Euro nannte, wollen gut informierte Quellen sogar von Preisen über 12.000 Euro wissen (Times).

Nun ist es sicherlich möglich, dass solche Preise schon einmal bezahlt worden sind, doch ist es sehr unwahrscheinlich, dass die pornografische Filmbranche mit Original-Uniformen arbeitet – was übrigens ebenso unwahrscheinlich bei japanischen Huren ist, die sich in entsprechende Rollenspiele einlassen.

Richtig ist hingegen, dass der Uniformfetischismus überall auf der Welt weit verbreitet ist, und zwar bei beiden Geschlechtern. Denn während Männer von allen eher rauen Arten weiblicher Arbeitskleidung – von der Metzgerin über die Krankenschwester bis hin zur Flugbegleiterin – angetan sind, lieben Frauen nach wie vor die martialische Erscheinung von Schissoffizieren, Feuerwehrmännern und Polizisten.

Der Grund für das Eine wie für das Andere ist niemals eindeutig klar geworden. Es ist nicht einmal eindeutig bewiesen, dass es sich dabei um echten „Fetischismus“ handelt, weshalb der Begriff „Uniformfetischist“ im Grunde auch irreführend ist. In unserem Lexikon sprechen wir deswegen auch richtigerweise von "Uniformerotik". Tatsache ist allerdings, dass Uniformen mittlerweile in Strip-Shows für beide Geschlechter eine große Rolle spielen – und ebenso groß ist ihre Bedeutung bei Rollenspielen in Domina-Studios. Ob die Uniform hier allerdings „echt“, „nachgeschneidert“ oder reine Fantasie ist, spielt bei diesen Anwendungen nur eine sehr geringe Rolle – wenn überhaupt.

Selbstverständlich würden die JAL-Stewardessen ihre Uniformen dennoch verscherbel können, wenn es ihnen möglich wäre, doch die Frage ist eben, an wen. JAL hält es jedenfalls für sehr unwahrscheinlich, dass die Original-Uniformen mit eingearbeiteter Seriennummer an den Markt kommen – ganz ausschließen kann man es aber doch nicht.

Alle Fotos © 2009 by MJTR, as shown on Flickr here and here.

Ein Date? Na, wohl eher nicht ...

Mittwoch, 3. März 2010
humor

Welcher Mann wünscht sich kein Date mit dieser Dame? Mit Dating hat das Ganze leider sehr wenig zu tun, wie man sich vielleicht denken kann.


Sexy Girl Next Door Strip Tease: Would You Date Anabelle?
Uploaded by SoCalGlamourGirls. - See video of the biggest web video personalities.

(Seite 1 von 138, insgesamt 686 Einträge) » nächste Seite